Schwarze Staubwolken bei der Getreideernte
Wenn sich in diesen Tagen Mähdrescher durch erntereife Weizenbestände „fressen“, dann ziehen sie vielfach große schwarze Staubwolken hinter sich her. Schuld daran sind Schwärzepilze. Sie treten besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit an Halmen und an Spelzen auf, die die reifen Körner umhüllen. Unerwünscht ist dieser Pilzbefall vor allem bei Landwirten, die das Stroh an Pferdebesitzer verkaufen. Sie wollen kein dunkles Stroh. Einmal aus optischen Gründen, aber vorrangig, weil die Staubentwicklung durch die Pilze bei empfindlichen Tieren allergischen Husten auslöst. Da Pferde immer einen Teil der Stroheinstreu fressen, spielt auch der verminderte Futterwert eine Rolle.