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Umwelt & Verbraucher
30.09.2022

Kraus und lecker: Krullsalat verfeinert Salat-Mix

Krull ist eine Kreuzung aus Kopfsalat und Eichblattsalat. Er gehört zu den Kraussalaten. Foto: shutterstock

Kreuzung zwischen Kopfsalat und Eichblattsalat

Frisch, mild, mit einem leicht nussartigen Geschmack und meist ohne Bitterstoffe, so kommt der Krull daher. Er ist Bestandteil vieler Mix-Salate im Handel. Entstanden ist der Krauskopf aus einer Kreuzung zwischen Kopfsalat und Eichblattsalat.

Krullsalat, mit seinem Fachnamen Lactuca sativa var. crispa genannt, gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Es ist ein Kraussalat. Zu diesen gehören verschiedene Kreuzungen von Kopfsalat mit anderen Salaten wie zum Beispiel mit Bataviasalat oder mit Romanasalat. Krull ist die Kreuzung von Kopfsalat mit Eichblattsalat.

Aus heimischer Produktion den Sommer über erhältlich

Alle Kraussalate haben gekrauste Blätter und können sowohl geschnitten als auch gepflückt werden und eignen sich deshalb sehr gut für Mischsalate. Kraussalat verträgt sich gut mit allen anderen Blattsalaten und passt auch zu Tomaten, Paprika, Gurke und Zwiebeln, Oliven und Knoblauch. Ebenso schmeckt er in Kombination mit Frischkäse oder Fetakäse. Krull schmeckt ähnlich wie Kopfsalat, nur ein klein wenig aromatischer. Er macht auf dem Salatteller mehr her, weil seine Blätter länger die Form behalten und nicht so schnell zusammenfallen wie die des Kopfsalats. Er wird auch nicht so schnell welk wie Kopfsalat. Krull aus heimischer Produktion kommt bei uns in den Sommermonaten von Mai bis in den Oktober in den Handel. Doch der krause Grüne ist ein Sensibelchen: Während zum Beispiel Eissalat sehr unempfindlich ist, verzeiht Krull wenig Fehler bei der Ernte und dem Transport. Einmal geerntet sollte er auch rasch gegessen werden.

Anbau auch im eigenen Garten

Auch für den Hobbygärtner gibt es Kraussalate im Angebot, einige davon sogar mit Resistenzen gegen Mehltau. Doch Vorsicht! Baut man dieselbe Sorte zu eng aufeinanderfolgend an, kann die Resistenz auch zusammenbrechen. Krull wächst schneller als Kopfsalat und wird etwa 20 bis 30 Zentimeter breit. Die Blätter des rosettenartig wachsenden Salats können geerntet werden, sobald der Salat ungefähr 20 Zentimeter groß ist. Für ein optimales Wachstum benötigt er einen sonnigen Standort und einen durchlässigen, humus- und nährstoffreichen Boden. Er hat einen mittleren Wasseranspruch, muss aber regelmäßig gegossen werden. Das Wasser darf nicht auf den Blättern stehen bleiben; nicht von oben gießen! Der Boden sollte nicht staunass sein. Gute Nachbarn für den Kraussalat sind Erbsen, Kohlrabi, Möhren oder Radieschen, ungünstig sind Petersilie und Zucchini.

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