Aktionstag für eine gesunde Ernährung am 7. März

Das hiesige Lebensmittelangebot macht eine gesunde Ernährung leicht

Eigentlich will oder soll man sich ja jeden Tag gesund ernähren. Daran erinnern will uns seit 2007 jedes Jahr am 7. März der „Tag der gesunden Ernährung“, eingeführt vom Verband für Ernährung und Diätetik im Jahr 1998. In Deutschland und seinen deutschsprachigen Nachbarländern finden jedes Jahr an diesem Tag über 2000 Aktionen statt, die die Bevölkerung auf die Bedeutung einer gesunden Ernährung aufmerksam machen sollen. Dort bestehen auch die besten Voraussetzungen: Das Lebensmittelangebot ist so reichhaltig wie nie zuvor.

Die wichtigsten Ernährungsregeln

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat zehn Regeln formuliert, die zeigen, wie man sich gesund ernähren kann, ohne dass der Genuss zu kurz kommt.

Regel eins sagt, man soll die Vielfalt der Lebensmittel genießen. Im Klartext: Abwechslung soll auf den Teller. Das fängt bei der Auswahl an, und den kreativen Kombinationsmöglichkeiten sind dann fast keine Grenzen gesetzt. Reichlich Getreideprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse versorgen den Körper bestens mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Mit solcher Kost lässt sich das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten senken.

Frische und Vielfalt rund ums Jahr dank der modernen Landwirtschaft

Deutsche Verbraucher haben sich daran gewöhnt, das ganze Jahr über aus einem reichhaltigen Angebot an frischem Obst und Gemüse wählen zu können, und das zu vergleichsweise günstigen Preisen. Unsere europäischen Nachbarn geben mehr Geld für`s Essen aus. Nie waren unsere Lebensmittel von so hoher Qualität und so sicher wie heute. Um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln muss man sich hierzulande keine Sorgen machen. Das zeigen die regelmäßigen Untersuchungen der Lebensmittelüberwachungsbehörden. In immer weniger Obst und Gemüse kommt es zu Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte. Erzeugnisse aus Deutschland schneiden im europäischen Vergleich besonders gut ab. Bereits bei der Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel steht die Sicherheit an erster Stelle: Jedes Mittel muss in umfangreichen, Studien über Jahre geprüft und bewertet werden, bevor es zugelassen wird. Wissenschaftler der Universität Hannover stellten fest, dass auf Feldern ohne jeglichen Schutz der Pflanzen vor Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern im Durchschnitt nur 30 Prozent der potenziellen Erträge erwirtschaftet würden. Eine Zahl, die verdeutlicht, dass Pflanzenschutz als wichtiger Baustein des Integrierten Pflanzenbaus dazu beiträgt, gute Ernten zu erzielen und das gewohnte reiche Lebensmittelangebot sicherzustellen.

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