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13.10.2022 - Frankfurt/Main

Interoperabilität für die Digitalisierung der Landwirtschaft

Bild: IVA

Positionspapier des Industrieverbands Agrar fordert digitale interoperable Pflanzenbauprozesse als Grundlage für die Zukunft der modernen Landwirtschaft

Klimawandel, Schutz der Artenvielfalt und Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung: Die moderne Landwirtschaft steht aufgrund der großen Herausforderungen vor einem enormen Veränderungsdruck. Mithilfe der Präzisionslandwirtschaft können die Klima-, Umwelt- und Ertragsziele in Einklang gebracht werden.

Dank technisch-digitaler Systeme können beispielsweise Pflanzenschutz- und Düngemittel zielgerichteter eingesetzt und Reduktionsziele ohne weitere Verbote erreichet werden. Die Industrie liefert heute schon die dafür benötigten digitalen Lösungen. In der Praxis gibt es aber weiter große Hürden.

Ein zentrales Hindernis sind Kommunikationsprobleme zwischen digitalen Softwaresystemen und der Landtechnik. Die komplexen Systeme leiden immer noch unter einem hohem Ausfallrisiko – etwa aufgrund fehlender Standards bei der Datenübertragung, nur schwer zugänglichen öffentlichen Daten oder der mangelnden Rechtssicherheit derer. Dies erschwert die Anwendung in der Praxis.

Zahlreiche praktische Probleme lassen sich durch die Schaffung einer Interoperabilität – aufeinander abgestimmte Systeme und Daten – lösen.

Das Positionspapier des IVA beschreibt die Komplexität digitaler Systeme in der Landwirtschaft. Es skizziert, warum interoperable Systeme gebraucht werden – auf Feldebene und in der Lebensmittelwertschöpfungskette –, und schlägt Maßnahmen vor, diese auf deutscher und internationaler Ebene umzusetzen.

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pdf 1,84 MB
IVA-Positionspapier zu Interoperabilität in der Landwirtschaft

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Martin Herchenbach

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