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30.04.2026

Die Gurken-Saison hat begonnen

Heimische Gurken vom Feld oder aus dem Garten

Ob als knackiger Snack, im Salat, im Smoothie oder als kühle Suppe: Die Salatgurke ist ein echtes Allroundtalent in der Küche – frisch, leicht und ideal für den Sommer. Jetzt gibt es sie auch aus dem heimischen Anbau auf dem Feld.

Bald gibt es Gurken aus heimischer Erzeugung vom Feld und aus dem Garten. Während Salatgurken aus verschiedenen Ländern das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich sind, beginnt jetzt der heimische Anbau, derzeit unter Schutzabdeckungen. Auch Hobbygärtner können mit der Anzucht beginnen.

Gut 70 000 Tonnen Salatgurken stammen aus Deutschland

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2025 rund 70 400 Tonnen Salatgurken in Deutschland geerntet – etwa 800 Tonnen weniger als im Vorjahr. Etwa 95 Prozent der Ernte stammen aus geschütztem Anbau, da Gurken warme Temperaturen und gleichmäßige Feuchtigkeit benötigen. Die größten Anbaugebiete liegen in Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen, die zusammen rund 82 Prozent der geschützten Produktion ausmachen. Im Freilandanbau wurden auf 118 Hektar zusätzlich rund 3700 Tonnen geerntet. Damit sinkt die Gesamtmenge leicht, bleibt aber auf hohem Niveau.

Beliebtes Gemüse in Deutschland

Gurken gehören zu den Lieblingsgemüsen der Deutschen – nach Tomaten, Möhren und Zwiebeln belegen sie Platz vier. Der Verbrauch liegt bei 8,5 Kilogramm pro Person und Jahr, Tendenz steigend. Vom Gesamtverbrauch stammen nur etwa 31 Prozent aus deutschem Anbau. Viele Gurken werden weiterhin aus den Niederlanden und Spanien importiert, die wichtige Lieferländer für den deutschen Markt sind. Auch im privaten Garten ist die Salatgurke ein Klassiker. Für eine gute Ernte empfiehlt sich ein sonniger, windgeschützter Standort mit humusreichem Boden. Da Gurken zu den Starkzehrern zählen, sollten sie regelmäßig gedüngt werden. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) rät zudem, Seitentriebe regelmäßig zu kürzen. Je nach Sorte und Aussaat sind Ernten von Juni bis September möglich. Salatgurken bestehen zu rund 97 Prozent aus Wasser und sind damit besonders kalorienarm. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt, Gurken nicht zu schälen, sondern lediglich unter fließendem Wasser zu reinigen – in der Schale stecken viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Quelle: BLE

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