Weltwassertag am 22. März 2016

Das Motto lautet "Wasser und Arbeitsplätze"

Nahezu alle Jobs auf der Welt hängen mit dem Wasser zusammen. Der diesjährige Weltwassertag am 22. März macht unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“ auf den großen Einfluss des Wassers auf die weltweite Wirtschaft und die Beschäftigung aufmerksam.

Besseres Wasser, bessere Arbeitsplätze

Eine gute Wasserversorgung kann das Leben von Arbeitern und sogar von ganzen Gesellschaften verbessern. Dennoch werden Millionen Beschäftigte im Wassersektor oft nicht gewürdigt und nicht durch grundlegende Arbeitsrechte geschützt. Ein kurzer Trailer zum „World Water Day 2016“ zeigt, wie eine verbesserte Wasserversorgung die Arbeitsbedingungen in verschiedenen Berufen verändern könnte. Auch der diesjährige UN-Weltwasserbericht analysiert, wie bedeutend die Ressource Wasser für Wirtschaft und Beschäftigung weltweit ist. Der unter Federführung der UNESCO erarbeitete Bericht wird am Weltwassertag veröffentlicht.

Wasser und landwirtschaftliche Arbeit

Wasser ist auch für die deutschen Landwirte einer der wichtigsten Produktionsfaktoren, den sie nachhaltig nutzen und zugleich schützen. Landwirte setzen Pflanzenschutz- und Düngemittel nach guter fachlicher Praxis ein und müssen dabei umfangreiche Sicherheitsstandards beachten. Sachkundig angewendet sollten dabei keine Wirkstoffe oder biologisch wirksame Abbauprodukte ins Wasser gelangen. Völlig vermeiden lässt sich dies in der Praxis jedoch nicht, da Wind und Regen kleinste Mengen an Pflanzenschutzmitteln in Gewässer tragen können. Im Durchschnitt sind es aber nur 0,016 Prozent der auf der Nutzfläche ausgebrachten Pflanzenschutzmittel, die in Oberflächengewässer gelangen. Die Pflanzenschutz- und Düngemittelindustrie unterstützt Landwirte mit verschiedenen Projekten und praktischen Tipps zum Gewässerschutz. So konnten in den vergangenen Jahren Belastungen durch Einträge in Grund- und Oberflächengewässer in Deutschland weiter verringert werden.