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Umwelt & Verbraucher
23.03.2015

Weltweit wird der Wert des Wassers gewürdigt

Der Tag des Wassers wird seit 1993 alljährlich im März begangen. Foto: UN

Weltwassertag 2015 steht unter dem Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung"

Ohne Wasser geht gar nichts – das blaue Nass ist für alles Leben auf der Erde notwendig. Ziel des diesjährigen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit, den Schutz der Wasserressourcen und deren nachhaltige Nutzung aufmerksam zu machen. Der „World Water Day“, ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung, wird seit 1993 weltweit mit den verschiedensten Aktionen und Veranstaltungen begangen. Außerdem ist der Tag eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie nachhaltig die deutsche Landwirtschaft Wasser nutzt sowie die Gewässer schützt.

Landwirtschaftliche Wassernutzung: Deutschland ist ein Gunststandort

Wasser ist mit der wichtigste Produktionsfaktor der Landwirtschaft und weltweit sehr ungleichmäßig verteilt, insbesondere durch große Unterschiede der Niederschlagsmengen. Viele Regionen leiden regelmäßig unter Wasserknappheit, dort werden immer häufiger landwirtschaftliche Kulturen künstlich bewässert. Das verbraucht viel Wasser. Die deutsche Landwirtschaft ist hingegen nur mit etwa einem Prozent am nationalen Gesamtwasserverbrauch beteiligt. Oder anders ausgedrückt: Über 99 Prozent des „Wasserfußabdrucks“ der landwirtschaftlichen Erzeugnisse entfällt bei uns auf Regenwasser. Eine der wichtigsten Entwicklungen sollte dahin gehen, dass wasserreiche Länder vermehrt landwirtschaftliche Güter produzieren, um die Wasserressourcen der trockenen Länder zu schonen. Eine Studie am Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam zeigt, durch internationalen Handel wurde allein 2005 Wasser im Wert von rund 1,8 Milliarden Euro eingespart.  

Pflanzenschutz und Düngung haben den Gewässerschutz im Blick

Bei der Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln müssen deutsche Landwirte zahlreiche Sicherheitsstandards zum Schutz des Wassers sowie Verordnungen in Bezug auf den Gewässerschutz beachten. So gelang es, die Einträge von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in Grund- und Oberflächenwasser In den vergangenen 20 Jahren deutlich zu verringern und eine Verbesserung der Gewässerqualität zu erreichen. Auch die Bemühungen der Pflanzenschutz- und Düngemittelindustrie haben dazu beigetragen: Neben der Schulung der Landwirte im sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln, helfen auch schnell abbaubare Wirkstoffe, Belastungen des Grundwassers und in Oberflächengewässern zu senken.

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