Buchtipp: 600 alte Apfel- und Birnensorten neu beschrieben

10.01.2019 Haus & Garten

Neubeschreibung mit historischen Bildern

Alte Apfel- und Birnensorten liegen wieder im Trend. Sie werden gerne als Hofbaum oder im Garten und auf Streuobstwiesen gepflanzt. Sie sind überwiegend pflegeleicht und liefern ursprünglich schmeckendes Obst.

Die Autoren haben die Sortenbeschreibung der Central-Obstbaumschule am ständischen Musterhofe Graz aus den Jahren 1833 und 1844 zugrunde gelegt. Die Vorworte zu den Beschreibungen der alten Apfelsorten von 1833 und der alten Birnensorten von 1844 sind in dem Buch als Reprint zu finden. Daraus wurden über 330 alte Apfel- und fast 260 alte Birnensorten ausgewählt. Sie werden mit ihren Eigenschaften wie Fruchtgröße, Fruchtform, Farbe, Geschmack, Genussreife, Haltbarkeit, kulinarische Eignung, Wuchs, Bodenansprüche und Ertrag neu beschrieben. Nach der heutigen Beschreibungssystematik mussten einige der im damaligen Sprachgebrauch beschriebenen Eigenschaften neu interpretiert werden. Bei Aussehen, Geruch und Geschmack haben die Autoren die Terminologie der damaligen Zeit beibehalten.                                

Die im Anhang auszugsweise aufgeführten Synonyme für die im Buch behandelten Apfel- und Birnensorten sind der Literatur entnommen. Die Kombination aus Neubeschreibung mit historischen Bildern macht das Werk interessant.

Herbert Keppel / Karl Pieber / Josef Weiss
600 alte Apfel- und Birnensorten neu beschrieben
232 Seiten, über 900 historische Bilder,
zahlreiche Farbabbildungen und Farbtafeln, Hardcover
EUR 49,90
ISBN 978-3-7020-1670-8

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