Kampagne gegen gefälschte und illegale Pflanzenschutzmittel in Europa

Die European Crop Protection Association (ECPA), die Organisation der Pflanzenschutz -Industrie in Europa, startete im Jahr 2014 eine Kampagne zum Kampf gegen gefälschte und illegal in den europäischen Markt importierte Pflanzenschutzmittel (Counterfeit & illegal pesticides). Eine eigene Webseite (www.illegalpesticides.eu) informiert ausführlich über das Thema und bietet Anschauungsmaterial insbesondere für europäische Landwirte.

In Videos wird über das Problem mit dem Handel illegaler und gefälschter Pflanzenschutzmittel aufgeklärt und gezeigt, auf was Landwirte beim Kauf achten sollten, damit nur behördlich zugelassene Mittel zur Anwendung kommen. Viele Fälschungen sind gefährlich und falsch oder mangelhaft gekennzeichnet. Nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel sind nicht getestet und stellen eine nicht abschätzbare Gefährdung dar.

>> Video: Stoppt illegale Pflanzenschutzmittel! (3:52 Min., YouTube)
>> Video: Seien Sie wachsam beim Einkauf von Pflanzenschutzmitteln! (0:47 Min., YouTube)

Der Handel mit illegalen und gefälschten Pflanzenschutzmitteln ist ein größer werdendes Problem. Europol bezeichnet ihn als schnell wachsenden Bereich der organisierten Kriminalität. Landwirte sollten nur zugelassene Pflanzenschutzmittel von seriösen Vertriebspartnern kaufen.

>> Informationen von Europol (engl.)

Europol bezeichnet den Handel mit illegalen und gefälschten Pflanzenschutzmitteln einen schnell wachsenden Bereich der organisierten Kriminalität. Bild: ECPA

Die ECPA-Informationsmaterialien für Landwirte sind in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Agrar e. V. (IVA) auch in deutscher Sprache erschienen.
Eine >> 3-seitige Präsentation (PDF, 325 KB) fasst die wichtigsten Punkte über die Gefahren bei der Verwendung von gefälschten und illegalen Pflanzenschutzmitteln zusammen. Eine kompakte Übersicht mit Handlungsempfehlungen gibt zudem ein prägnantes >> Poster (PDF, 225 KB).

>> Übersicht: Illegale Pflanzenschutzmittel-Importe - Eine stets wachsende Gefahr! (PDF, 160 KB)

>> Best Practice-Informationen der OECD/CropLife International (engl.)

>> Informationen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)