Halbe Saatmenge, mehr Blütenvielfalt: „Weite Reihen“ und Extensivgetreide stärken Biodiversität.
Extensivgetreide zeichnet sich dadurch aus, dass seit der Aussaat weder Dünger noch Pflanzenschutzmaßnahmen auf der Fläche eingesetzt werden. Zudem wird bei der Aussaat jede zweite Saatreihe ausgelassen, wodurch ein größerer Reihenabstand entsteht und nur die Hälfte des üblichen Saatguts verwendet wird. Dies ermöglicht den Pflanzen mehr Platz und sorgt für eine bessere Durchlüftung zwischen den Reihen. Die Artenvielfalt wird zusätzlich gefördert, indem in den Untersaaten fünf verschiedene Blühmischungen eingearbeitet werden, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühen und abreifen.
#WirsindTeilderLösung
Wie trägt die Agrarchemie zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima- und Umweltschutz sowie Ernährungssicherheit bei?