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74.660 Aufrufe · 06.10.2025 Biostimulanzien

Biostimulanzien machen Pflanzen widerstandsfähiger, bevor Stress sie schwächt. Wir zeigen wie.

Biostimulanzien sind Substanzen natürlichen Ursprungs wie Mikroorganismen, Algen, anorganische Stoffe, Aminosäuren sowie Humin- und Fulvosäuren, die gezielt Stoffwechselprozesse in Pflanzen unterstützen und das Wurzelwachstum fördern. Durch ihre Wirkung können Pflanzen Nährstoffe aus Boden und Rhizosphäre effizienter aufnehmen und verwerten. Dies führt zu verbesserten Qualitätsmerkmalen der Pflanzen und erhöht deren Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischem Stress wie Hitze, Trockenheit oder Frost. Im Unterschied zu Pflanzenschutzmitteln schützen Biostimulanzien Pflanzen nicht direkt vor Krankheiten oder Schädlingen und liefern im Gegensatz zu Düngemitteln keine wesentlichen Nährstoffe. Sie stellen einen eigenständigen Baustein im integrierten Pflanzenbau dar und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion.

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