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Umwelt & Verbraucher
10.11.2009

Gentechnisch veränderter Mais hinterlässt keine Spuren im Wildfleisch

Damhirsche im Bast beim Äsen Quelle: wikipedia

Studie der TU München gibt Entwarnung für besorgte Wildesser

Die herbstliche Speisekarte bietet Wild in allen Variationen, und auch besorgte Wildesser können es genießen – dank einer Studie der TU München. Weltweit nimmt der Anbau von gentechnisch verändertem Mais zu. Deshalb fragen sich manche Verbraucher, was passiert, wenn Wildschweine in einem Feld mit transgenem Mais wühlen und Damhirsche im Winter mit gentechnisch verändertem (gv)-Mais aus Importen gefüttert werden. Wissenschaftler der Technischen Universität München haben deshalb in Organen, im Blut, Muskelfleisch und anderen Geweben der Wildtiere nach dem eingeschleusten Gen dieses Maises gesucht. Im Ergebnis konnte Professor Heinrich H. D. Meyer feststellen: „Das Fleisch der untersuchten Tiere war in jedem Fall frei von transgenen Komponenten.“

Ausschließlich im Verdauungstrakt der Wildschweine, die im Versuch mit gv-Mais gefüttert worden waren, konnten kleine Bruchstücke des Maisgens nachgewiesen werden. Die Untersuchung der Kotproben auf intakte und keimfähige Maiskörner zeigte, wie gründlich die Maiskörner verdaut werden: Lediglich 0,015 Prozent der verfütterten konventionellen und 0,009 Prozent der transgenen Maiskörner kamen unbeschädigt wieder ans Licht. Ein einziges Maispflänzchen wuchs unter Laborbedingungen heran, ein weiteres fiel durch eine Wachstumsstörung auf. Kein einziges intaktes und damit keimfähiges Maiskorn wurde im Kot der Damhirsche gefunden.

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Maik Baumbach

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