Glossar Übersicht
In unserem Glossar finden Sie Begriffe aus den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.
AAbiotische Faktoren
Als abiotisch werden alle Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Sie umfassen u.a. Klima, Atmosphäre, Wasser, Wärme, Temperatur, Licht, Strömung, Salinität, Konzentration an Nährsalzen und anderen chemischen Stoffen.
Afterraupen
Afterraupen sind Larven von Blattwespen. Sie unterscheiden sich von den Schmetterlingsraupen durch ihre sechs bis acht Hinterleibsbeinpaare. Bei Schmetterlingsraupen kommen nie mehr als fünf Hinterleibsbeinpaare vor.
BBCH-Code
Der BBCH-Code beschreibt die Entwicklungsstadien ein- und zweikeimblättriger Pflanzen. „Entwicklungsstadien von Pflanzen exakt zu beschreiben und zu codieren, ist eine der wesentlichen Vorraussetzungen, um nicht nur in den botanischen Wissenschaften und in der landwirtschaftlichen Praxis, sondern auch in der Agrarmeteorologie oder im Agrarversicherungswesen eine einheitliche Sprache zu sprechen. Der BBCH-Code baut auf einer Dezimal-Skala auf und ist eingeteilt in Makro- und Mikrostadien. Er beschreibt eine Vielzahl von Pflanzen, die nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in den Tropen angebaut werden. Die Übersetzungen in bereits vier Sprachen zeugt von der allgemeinen Anerkanntheit, die den „Entwicklungsstadien mono- und dikotyler Pflanzen“ gezollt wird. Die Beschreibung der Entwicklungsstadien werden gerne kurz als BBCH-Code zitiert, benannt nach den ursprünglich beteiligten Organisationen, nämlich der Biologischen Bundesanstalt, dem Bundessortenamt sowie für die chemische Industrie dem Industrieverband Agrar. Quelle: Julius Kühn-Institut (JKI)
Beährungskoeffizient
Wie viele ährentragende Halme je überwinterter Keimpflanze sind durchschnittlich zur Ernte vorhanden? Wird von der am Standort verfügbaren Vegetationszeit vor und nach Winter unter Kurztagsbedingungen (Tageslängen < 13 Stunden) beeinflusst. Bei Frühsaaten liegt der Beährungskoeffizient um 0,1 bis 0,2 höher. Frühsaat bedeutet gegenüber der standortspezifischen Normalsaatzeit eine etwa um 3 Wochen frühere Saat! Bei Stoppelweizen liegen die Beährungskoeffizienten um ca. 0,1 niedriger. Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Bee Banks
Aufgehäufelte Dämme mit lockerem Boden und niedrig wachsenden Pflanzen bieten Insekten geeignete Rückzugsräume und Winterquartiere in der Agrarlandschaft.
