"Schau ins Feld!" 2019 – Kommunikation säen, Dialog ernten

Frankfurt/Main 14.02.2019

Mitmach-Aktion für Landwirte startet in fünfte Saison / Anmeldephase läuft bis Ende März

  • Mit „Schau ins Feld!“ können Landwirte den Verbrauchern ihre Arbeit mit Pflanzenschutz erklären und in den Dialog treten.
  • Mitmachen können alle Landwirte – ob Ackerbauer, Winzer, Obst- oder Gemüsebauer, ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend.

Brauchen wir wirklich Pflanzenschutz? Dass aus Sicht der Landwirtschaft die Antwort auf diese Frage „Ja!“ lautet, soll auch in diesem Jahr wieder die Aktion „Schau ins Feld!“ der Initiative „Die Pflanzenschützer“ zeigen. Landwirte in ganz Deutschland sind im fünften Jahr in Folge dazu aufgerufen, Verbrauchern die Notwendigkeit von Pflanzenschutz dort vor Augen zu führen, wo ihre Lebensmittel wachsen. 2018 verzeichnete die Aktion einen Teilnahmerekord: Mehr als 640 Landwirte legten über 1200 Schau!-Fenster an und zeigten eindrücklich, was ohne Pflanzenschutz noch oder nicht mehr wächst.

Um Kulturpflanzen gesund zu halten und die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrung zu gewährleisten, ist Pflanzenschutz unverzichtbar. Ohne Schutz leiden die Menge und die Qualität der Ernten. Das zeigen Landwirte auch 2019 wieder mit der Aktion „Schau ins Feld!“: Die Teilnehmer legen sogenannte Nullparzellen an möglichst gut frequentierten Wegen an. Innerhalb dieser Schau!-Fenster verzichten sie auf jegliche Pflanzenschutz-Anwendungen, also nicht nur auf Spritzmittel, sondern auch auf mechanische oder biologische Maßnahmen. An der Aktion können sich so alle Landwirte beteiligen: ob Ackerbauer, Winzer, Obst- oder Gemüsebauer, ob konventionell oder ökologisch arbeitender Betrieb.

Wenn sich im Laufe der Zeit Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten im Schau!-Fenster ausbreiten, wird der Unterschied zum behandelten Teil des Felds schnell sichtbar. Ein großes Schild, das die Teilnehmer an „Schau ins Feld!“ kostenlos erhalten, informiert Passanten über die Entwicklung auf dem Feld, im Weinberg oder in der Plantage und erklärt die Bedeutung von Pflanzenschutz. Für viele Landwirte ist die Aktion eine willkommene Gelegenheit zum Dialog mit dem Verbraucher – „Schau ins Feld!“ hilft ihnen, über ihre Arbeit aufzuklären und eindrücklich sichtbar zu machen, was der Verzicht auf Pflanzenschutz bedeutet: wucherndes Unkraut, verkümmerte und verfaulte Pflanzen, minderwertige oder ausbleibende Ernteerträge.

Die Anmeldephase für „Schau ins Feld!“ 2019 läuft. Bis Ende März können sich interessierte Landwirte unter die-pflanzenschuetzer.de/schau-ins-feld/anmeldung/ registrieren. Alle Teilnehmer erhalten rechtzeitig kostenlos eine Schautafel zum Aufstellen an ihrem Schau!-Fenster. Auch Teilnehmer, die wiederholt dabei sind und gegebenenfalls ihr eingelagertes Feldschild wieder aufstellen, sind gebeten, sich erneut zu registrieren. Die Aktion, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) 2015 im Rahmen der Initiative „Die Pflanzenschützer“ erstmals ausrief, wächst seit ihrem Start stetig. Waren es zu Beginn noch etwa 300 Schau!-Fenster, sind es mittlerweile schon über 1200.

Informationen zur Aktion sind auf der Webseite der Pflanzenschützer sowie auf der Webseite des IVA zu finden. Die Pflanzenschützer sind auch auf Facebook (www.facebook.com/pflanzenschuetzer) und Instagram (www.instagram.com/diepflanzenschuetzer) aktiv.