# Was Greenpeace weiß, aber nicht sagt: In Tafeltrauben sind meist nur geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten

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- Created: 2008-11-23T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Eine kritische Analyse des heute vorgelegten Greenpeace-Tafeltrauben-Tests zeigt: In Tafeltrauben finden sich nur sehr geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Die zulässigen Höchstgehalte werden in der weit überwiegenden Zahl der von Greenpeace gezogenen Proben zu weniger als 20 Prozent ausgeschöpft, in vielen Fällen sogar zu unter fünf Prozent. Das belegt, dass chemischer Pflanzenschutz heute sehr gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt wird. „Wo zulässige Höchstgehalte überschritten werden, müssen die Ursachen natürlich ermittelt und Abhilfe geschaffen werden“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler, der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA).

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Pressemitteilung

24.11.2008

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Was Greenpeace Weiß, Aber Nicht Sagt: In Tafeltrauben Sind Meist Nur Geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln Enthalten

Eine kritische Analyse des heute vorgelegten Greenpeace-Tafeltrauben-Tests zeigt: In Tafeltrauben finden sich nur sehr geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Die zulässigen Höchstgehalte werden in der weit überwiegenden Zahl der von Greenpeace gezogenen Proben zu weniger als 20 Prozent ausgeschöpft, in vielen Fällen sogar zu unter fünf Prozent. Das belegt, dass chemischer Pflanzenschutz heute sehr gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt wird. „Wo zulässige Höchstgehalte überschritten werden, müssen die Ursachen natürlich ermittelt und Abhilfe geschaffen werden“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler, der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA).

Bei der Festsetzung zulässiger Rückstands-Höchstgehalte steht die Sicherheit des Verbrauchers an erster Stelle. Dafür sorgen umfassende Untersuchungen und deren Bewertung durch unabhängige Behörden.

Bei Greenpeace schalten die Ampeln jedoch schon dann auf Gelb, wenn überhaupt Rückstände nachweisbar sind. Wird der zulässige Höchstgehalt in einer Probe gerade erreicht – nicht überschritten! – gilt bereits Alarmstufe eins.

Greenpeace beruft sich bei der Bewertung der Testergebnisse auf eigene Maßstäbe. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, mehr für den Schutz der Verbraucher zu tun als die Behörden. „Ihre Bewertung soll sicherer sein als sicher. Das ist ein Widerspruch in sich“, so Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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