# VIDEO: Pflanzenschutz in Deutschland sichert weltweit Nahrung für Millionen

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/video-pflanzenschutz-deutschland-sichert-weltweit
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- Created: 2011-12-01T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Stünden deutschen Landwirten keine Pflanzenschutzmittel zur Verfügung, würde so viel Weizen fehlen, wie 180 Millionen Menschen pro Jahr verbrauchen. In einem aktuellen Video-Feature erläutert Professor von Witzke die internationale Dimension.

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Pressemitteilung

02.12.2011

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) VIDEO: Pflanzenschutz In Deutschland Sichert Weltweit Nahrung Für Millionen

Stünden deutschen Landwirten keine Pflanzenschutzmittel zur Verfügung, würde so viel Weizen fehlen, wie 180 Millionen Menschen pro Jahr verbrauchen. Müssten deutsche Landwirte beim Kartoffelanbau auf Mittel zur Pilzbekämpfung (Fungizide) komplett verzichten, würde eine Erntemenge ausfallen, die dem gegenwärtigen Jahresverzehr von 60 Millionen Menschen entspricht.

Das sind nur einige der Ergebnisse einer aktuellen wissenschaftlichen Studie der Humboldt-Universität zu Berlin. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um den Agrarökonom Professor Harald von Witzke ermittelt in einem mehrstufigen Forschungsprojekt den gesellschaftlichen Nutzen des Pflanzenschutzes.

Allein der ökonomische Nutzen, der Produzenten und Verbrauchern durch den chemischen Pflanzenschutz zugutekommt, beläuft sich auf rund vier Milliarden Euro jährlich. In dieser Größenordnung sichert Pflanzenschutz gesellschaftliche Wohlfahrt allein in Deutschland. Umgekehrt hätte ein Produktionsrückgang der deutschen Landwirtschaft gravierende Folgen auf den Weltagrarmärkten durch eine Verknappung des Angebots und eine Zunahme der Unsicherheit, so die Forscher.

In einem aktuellen Video-Feature erläutert Professor von Witzke die internationale Dimension: „Der Bedarf der Welt an Nahrungsmitteln wird sich in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts mehr als verdoppeln. Diese steigende Nachfrage können wir nur befriedigen durch eine Steigerung der Produktivität auf den Flächen, die heute schon landwirtschaftlich genutzt werden. Und da kommt dem Pflanzenschutz eine große Bedeutung zu.“

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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