# Verbände-Allianz auf gemeinsamem Weg zum integrierten Pflanzenschutz 2.0

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- Created: 2021-02-03T17:19:32+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Regulierung
- Teaser text: Eine Allianz von 14 führenden Verbänden der Agrarbranche macht sich mit einem gemeinsamen Communiqué für die Weiterentwicklung des „integrierten Pflanzenschutzes“ (IPS) stark. Das Papier ist das Ergebnis eines Verbändedialogs im Oktober 2020, bei dem die Frage im Mittelpunkt stand, welches Potenzial alternative Methoden haben, künftig im Pflanzenschutz jene Lücken zu schließen, die sich durch den Wegfall chemischer Wirkstoffe auftun.

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Pressemitteilung

04.02.2021

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Verbände-Allianz Auf Gemeinsamem Weg Zum Integrierten Pflanzenschutz 2.0

Eine Allianz von 14 führenden Verbänden der Agrarbranche macht sich mit einem gemeinsamen Communiqué für die Weiterentwicklung des „integrierten Pflanzenschutzes“ (IPS) stark. Das Papier ist das Ergebnis eines Verbändedialogs im Oktober 2020, bei dem die Frage im Mittelpunkt stand, welches Potenzial alternative Methoden haben, künftig im Pflanzenschutz jene Lücken zu schließen, die sich durch den Wegfall chemischer Wirkstoffe auftun.

Die Verbände unterstreichen die Chancen, die mit den sich abzeichnenden neuen Möglichkeiten verbunden sind, weisen aber auch auf mögliche Limitierungen hin: Alternativen zum klassischen Pflanzenschutz benötigen Zeit bis zur Marktreife. Die Verbände betonen, dass die Weiterentwicklung bewährter Anbausysteme es schon heute möglich mache, den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel erheblich zu reduzieren und punktuell sogar ganz auf sie zu verzichten. Es sei nötig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Brücke in die Zukunft bauen, ohne heute die Produktion im Feld zu gefährden.

„Damit keine inakzeptablen Wohlstandsverluste entstehen, muss den abzulösenden Techniken ein angemessener Übergangszeitraum eingeräumt werden, bis sie durch Innovationen ersetzt werden können“, so die Verbände in dem Papier. „Ein „Kahlschlag“ bewährter Techniken ist kontraproduktiv. Vielmehr bedarf es einer fundierten wissenschaftlichen Folgenabschätzung, die auch die Aspekte Lebensmittelsicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Auswirkungen auf internationale Märkte sowie Qualität und Qualitätssicherung umfasst.“

Das vollständige Communiqué zum [&gt;&gt; Download](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/20210201_verbaendecommunique_auf_einem_gemeinsamen_weg_zum_integrierten_ps_2.0.pdf) (PDF, 490 KB)

## Pressemitteilungen

[ ![Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-03/Minerald%C3%BCnger_S%C3%A4cke_324263377_AdobeStock.jpeg.webp?h=790be497&itok=2BHQM-yI)

18.03.2026

Pressemitteilung

Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch

Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

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[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
