# Umfrage Pflanzenschutzmittel: Jeder Zweite sieht den Nutzen

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- Created: 2007-03-05T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz
- Teaser text: Pflanzenschutzmittel bringen mehr Vorteile als Nachteile, meinen 46 Prozent der Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Industrieverbands Agrar. Ohne Pflanzenschutzmittel wäre ein so vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse wie heute nicht denkbar. Es wäre auch nicht zu jeder Jahreszeit verfügbar. Lebensmittel könnten zudem nicht so preiswert angeboten werden, dass jeder sich gesund ernähren kann. Dieser Aspekt des Pflanzenschutzes überwiegt offenbar für jeden zweiten Bundesbürger; den übrigen ist er wohl bekannt, wird aber überdeckt von der Besorgnis wegen Rückständen. Der Aussage „Es gibt keine gesunden oder ungesunden Nahrungsmittel. Gesund oder ungesund ist, wie wir uns selbst ernähren“ stimmten in der Umfrage sogar 60 Prozent der Befragten zu.

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Pressemitteilung

06.03.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Umfrage Pflanzenschutzmittel: Jeder Zweite Sieht Den Nutzen

Pflanzenschutzmittel bringen mehr Vorteile als Nachteile, meinen 46 Prozent der Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Industrieverbands Agrar. Ohne Pflanzenschutzmittel wäre ein so vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse wie heute nicht denkbar. Es wäre auch nicht zu jeder Jahreszeit verfügbar. Lebensmittel könnten zudem nicht so preiswert angeboten werden, dass jeder sich gesund ernähren kann. Dieser Aspekt des Pflanzenschutzes überwiegt offenbar für jeden zweiten Bundesbürger; den übrigen ist er wohl bekannt, wird aber überdeckt von der Besorgnis wegen Rückständen. Der Aussage „Es gibt keine gesunden oder ungesunden Nahrungsmittel. Gesund oder ungesund ist, wie wir uns selbst ernähren“ stimmten in der Umfrage sogar 60 Prozent der Befragten zu.

Der Pflanzenschutz ist zwar nach wie vor eines der umstrittensten Gebiete der Chemischen Industrie. Auf die Frage, wodurch die Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel am stärksten beeinträchtigt würde, nannten 30 Prozent Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Gleichauf lagen Salmonellen und Schimmel. Als noch größeres Risiko wurden genveränderte Inhaltsstoffe und Hormone und Antibiotika betrachtet.

Zwei Drittel der Bevölkerung sind jedoch überzeugt, dass die Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel gleich oder besser sind als vor zehn Jahren. Fast 90 Prozent sagen, dass sie in ihrer Umgebung genügend Möglichkeiten haben, hochwertige und unbedenkliche Lebensmittel zu kaufen. Als wesentliche Gründe für die Verbesserung der Situation nennen sie die kritischere Haltung der Verbraucher und strengere Lebensmittelkontrollen.

Ein verstärkter Trend zu „Bio-Produkten“ ist nach dieser Umfrage nicht zu erkennen. Um Probleme mit Pflanzenschutzmitteln zu lösen, setzt ein Drittel der Befragten auf technischen Fortschritt, also darauf, dass die Industrie neue und bessere Pflanzen-schutzmittel entwickelt. Ein Viertel fordert strengere Grenzwerte und Tests. Aber nur 11 Prozent verlangen, auf Pflanzenschutzmittel ganz zu verzichten; auch für eine Steuer auf Pflanzenschutzmittel oder eine Rezeptpflicht können sich nur wenige Prozent der Befragten erwärmen.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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