# Schweizer Studie: Keine Risiken für Umwelt und Gesundheit

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/schweizer-studie-keine-risiken-fuer-umwelt-und
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- Created: 2012-08-30T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Forschung / Biotech, Landwirtschaft
- Teaser text: Ein über mehrere Jahre laufendes unabhängiges Forschungsprogramm zur grünen Gentechnik in der Schweiz kam zum Ergebnis, dass von dieser keine Risiken für Umwelt und Gesundheit ausgehen.

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Aktuelles

31.08.2012

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Schweizer Studie: Keine Risiken Für Umwelt und Gesundheit

## Aktueller Beitrag bei NovoArgumente stellt Ergebnisse eines Forschungsprogramms zur grünen Gentechnik vor

Ein über mehrere Jahre laufendes unabhängiges Forschungsprogramm zur grünen Gentechnik in der Schweiz kam zum Ergebnis, dass von dieser keine Risiken für Umwelt und Gesundheit ausgehen. Der Autor des Wissenschaftsblogs Science Skeptical, Rudolf Kipp, stellt die Ergebnisse in einem Artikel im Onlinemagazin NovoArgumente vor und plädiert für eine sachliche Debatte über diese Zukunftstechnologie auch hierzulande.

Das Nationale Forschungsprogramm „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“ nahm im Dezember 2005 in der Schweiz seine Arbeit auf und untersuchte in 30 Freilandversuchen die Auswirkung von verschiedenen transgenen Pflanzen auf Tiere, Pflanzen und die Bodenfruchtbarkeit. Insbesondre wurden die Auswirkungen von genmodifizierten Pflanzen auf die Umwelt, also auf symbiotisch lebende Wurzelpilze, Wildgräser, Insekten, Bodenmikroorganismen und Nachbarpflanzen, in zahlreichen Versuchen von den Schweizer Forschern untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt der Versuche im Labor, in Gewächshäusern und im Freiland war der Einfluss der untersuchten Pflanzen auf die Bodenfruchtbarkeit. Der Leiter des Programms, Professor Dirk Dobbelaere, kam in einem Interview der Schweizer Tagesschau zu dem abschließenden Ergebnis: „Alle Pflanzen, die zurzeit auf dem Markt zur Verfügung stehen, da können wir sagen, dass man die ohne Gefährdung der Umwelt oder Gesundheit einsetzen kann.“

Für Rudolf Kipp wäre ein wissenschaftliches Vorgehen im Zusammenhang mit grüner Gentechnik auch für Deutschland wünschenswert. Anstatt an Ängsten solle sich die deutsche Politik lieber an Fakten orientieren. Dabei betrachtet Kipp bei NovoArgumente die Lage hierzulande durchaus realistisch: „Aber solange wir in Deutschland eine Politik betreiben, die sich mehr an den Ängsten einer - durch die zahlreichen, jede potenzielle Gefahr bis zum Maximum aufblähenden Medien - aufgeschreckten Bevölkerung orientiert, als an wissenschaftlichen Erkenntnissen, wird der Wunsch nach einer Fakten und Evidenz basierten Entscheidungsfindung wohl ein ebensolcher bleiben.“

Den vollständigen Beitrag von Rudolf Kipp finden Sie [&gt;&gt; hier ](http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001190)

Quelle: [NovoArgumente](http://www.novo-argumente.com)

## Pressemitteilungen

[ ![Pflanzenschutzmittel sicher anwenden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-06/PB110190_EBV.jpg.webp?h=94b28deb&itok=Vst4fv7A)

17.06.2025

Pressemitteilung

Pflanzenschutzmittel sicher anwenden

Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/pflanzenschutzmittel-sicher-anwenden)

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[ ![Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-12/Ratten_21066866_istock.jpg.webp?h=f543175a&itok=sKYWwLO9)

13.12.2024

Aktuelles

Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender

Ein Zusammenschluss wichtiger Akteure aus der Produktion von Ratten-Fraßködern, betroffenen Verbänden und Unternehmen hat sich in einem dringenden Appell an politische Entscheidungsträger gewandt. In einem Brief warnen die Unterzeichner vor den Folgen eines möglichen Verbots von Rodentiziden durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dies würde ein faktisches Verbot der Rattenbekämpfung mit Fraßködern für Privatanwender bedeuten. Anstelle eines Verbots plädieren sie für einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Eindämmung von Rattenpopulationen in Städten und Gemeinden, die ein nicht unerhebliches gesundheitliches Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung bergen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/grassierende-rattenplage-deutschland-aber-behoerde)

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[ ![385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-11/Gerstenfeld_179234566XL_istock.jpg.webp?h=73f8af3d&itok=LOEbjT_W)

07.11.2024

Pressemitteilung

385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz

Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erlitten angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Diese Hochrechnung wurde in den vergangenen Monaten oft sogar unkritisch als fundierter Wert übernommen und hatte sich verselbständigt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/385-millionen-pestizidvergiftungen-ein-schauermaerchen)

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[ ![Pflanzenschutz in Europa ist sicher](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-04/Farmer%20im%20Feld_20548213L_istock.jpg.webp?h=17850c86&itok=ZKKo9hZ8)

06.04.2023

Pressemitteilung

Pflanzenschutz in Europa ist sicher

Europa hat das strengste Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel der Welt. Durch die EU-Verordnung 1107/2009 gelten seit über zehn Jahren noch strengere Kriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in Bezug auf Mensch und Umwelt. Veröffentlichungen zu den Harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) in der EU belegen ein abnehmendes Risiko bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. In Europa zugelassene Pflanzenschutz-Wirkstoffe durchlaufen einen festgelegten, transparenten Prozess. Die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission auf Grundlage einer Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In Europa zugelassene Pflanzenschutzmittel sind sicher.

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Martin May

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