# "Schnellere Innovationen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen"

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/schnellere-innovationen-brauchen-verlaessliche
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2019-01-15T15:42:16+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Mit einem klaren Bekenntnis zu einer produktiven Landwirtschaft in Deutschland, für die moderne Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger auch in Zukunft unverzichtbar sein werden, warb der Präsident des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr. Helmut Schramm, zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche 2019 für eine Innovationsoffensive in der Pflanzenschutz-Branche.

## Content

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/_dsc7537.jpg.webp?h=06ac0d8c&itok=TEgZ352z)

© IVA

IVA/WWF-Pressegespräch anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2019 am 17. Januar 2019 in Berlin (v.r.n.l. J.-A. Krüger, Dr. Schramm, M. May).

Pressemitteilung

17.01.2019

-

Berlin

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) "Schnellere Innovationen Brauchen Verlässliche Rahmenbedingungen"

## IVA-Präsident betont auf Grüner Woche die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für eine produktive Landwirtschaft

Mit einem klaren Bekenntnis zu einer produktiven Landwirtschaft in Deutschland, für die moderne Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger auch in Zukunft unverzichtbar sein werden, warb der Präsident des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr. Helmut Schramm, zum Auftakt der [Internationalen Grünen Woche 2019](http://www.gruenewoche.de) für eine Innovationsoffensive in der Pflanzenschutz-Branche.

„Wir brauchen mehr neue und bessere Mittel, und der Weg dahin führt über Forschung und Entwicklung. Dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, zumal es immer schwieriger wird, neue Substanzen zu finden. Von der Entdeckung eines neuen Wirkstoffs bis zu seiner Markteinführung dauert es besonders in der EU heute zu lange“, sagte IVA-Präsident Schramm im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit dem WWF Deutschland heute in Berlin. Dabei stellten beide Organisationen ihre unterschiedlichen Auffassungen zur Landwirtschaft von morgen dar. [&gt;&gt; WWF-Pressemitteilung vom 17. Januar 2019](https://www.wwf.de/2019/januar/neustart-auf-dem-acker/)

Schramm zog ein nüchternes Fazit der aktuellen Geschäftsentwicklung der Branche. 2018 sind im vierten Jahr in Folge die [Umsätze der deutschen Pflanzenschutzindustrie](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/pflanzenschutzmarkt_deutschland_3.pdf) gesunken. Nur noch 1,282 Milliarden Euro setzten die IVA-Mitgliedsunternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr um, ein abermals sattes Minus von 7,4 Prozent gegenüber dem ebenfalls schwachen Vorjahr (2017: 1,385 Mrd.).

„Mit dem späten Frühjahr und der dann folgenden anhaltenden Trockenheit war 2018 für die gesamte Landwirtschaft ein besonders schwieriges Jahr. Wenn bei den großen Feldkulturen die Erträge um rund 30 Prozent zurückgehen, hat das auch Auswirkungen auf die Nachfrage nach Betriebsmitteln“, so Schramm.

Der IVA-Präsident unterstrich, dass der Pflanzenschutz in der deutschen Landwirtschaft vor grundlegenden Veränderungen steht. „Die Digitalisierung bietet uns enorme Chancen für mehr Nachhaltigkeit. Sie wird die Art, wie wir Pflanzenschutz- und Düngemittel anwenden, verändern. Zusammen mit ständig verbesserten Düsen werden GPS und Satellitendaten den Landwirten helfen, die Mittel noch zielgenauer auszubringen und damit auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren“, erläuterte Schramm.

Mit Blick auf den aktuell intensiv diskutierten Rückgang der Artenvielfalt betonte Schramm, dass eine produktive Landwirtschaft und der Schutz der Biodiversität vereinbar sind. Er widersprach der Auffassung, dass allein durch einen Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz der Rückgang der Insektenpopulation aufgehalten werden könne. „Wären die Landwirte gezwungen, auf moderne Pflanzenschutzmittel zu verzichten, würde dies kein Problem lösen, aber neue schaffen“, sagte Schramm.

Es brauche vielmehr konkrete Maßnahmen in der Agrarlandschaft wie Blühstreifen am Ackerrand oder ausreichende Puffer zu Gewässern. „Hier übernehmen wir als Industrie ganz konkret Verantwortung“, sagte Schramm und nannte als Beispiel die [Demo-Parzelle des IVA auf den DLG-Feldtagen](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/current-news/iva-auf-den-dlg-feldtagen-2018), bei denen Landwirte praxisnah beraten wurden, wie sie mit Beetle banks Lebensräume für Wildbienen schaffen oder Lerchenfenster in Getreideschlägen so anlegen, dass die Vögel einen sicheren Rückzugsraum in der Agrarlandschaft finden.

## Weitere Beiträge

[ ![IVA auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/logo_igw_farbig3_2.jpg.webp?h=67e77b14&itok=eDOjqepE)

17.12.2018

Aktuelles

IVA auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) lud zum Dialog auf der 84. Internationalen Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar 2019 in Berlin.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-auf-der-internationalen-gruenen-woche-2019-berlin)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-auf-der-internationalen-gruenen-woche-2019-berlin)

[ ![In neuem Gewand: IVA-Stand auf der Grünen Woche 2019](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/dsc09550_bearb.2.jpg.webp?h=4aad08f3&itok=G4U5j6Rf)

17.12.2018

Pressemitteilung

In neuem Gewand: IVA-Stand auf der Grünen Woche 2019

2019 präsentiert sich der „Treffpunkt Pflanzenschutz und Pflanzenernährung“ des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) bereits zum 13. Mal auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Doch vieles wird ab 2019 anders: Ein verändertes Standdesign, eine größere Themenvielfalt und mehr interaktive Exponate eröffnen den Besuchern eine neue, überraschende Perspektive auf modernen Pflanzenschutz und Pflanzenernährung.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/neuem-gewand-iva-stand-auf-der-gruenen-woche-2019)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/neuem-gewand-iva-stand-auf-der-gruenen-woche-2019)

[ ![Jahrespressekonferenz 2018 / Märkte für Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel unter Druck](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/unbenannt.png.webp?h=c2a8ae9c&itok=Bpx2KAiC)

04.05.2018

Pressemitteilung

Jahrespressekonferenz 2018 / Märkte für Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel unter Druck

Auf den Märkten für Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger ist keine grundlegende Trendwende in Sicht. Nachdem die Umsätze der im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Unternehmen der deutschen Pflanzenschutz-Industrie 2017 im Vergleich zum Vorjahr abermals gesunken sind auf 1,385 Milliarden Euro (2016: 1,415 Mrd. Euro), verlief auch der Start in das neue Geschäftsjahr 2018 verhalten.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/jahrespressekonferenz-2018-maerkte-fuer-mineralduenger)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/jahrespressekonferenz-2018-maerkte-fuer-mineralduenger)

[ ![Markt für Pflanzenschutzmittel 2017 weiter rückläufig](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/img_5294.jpg.webp?h=51077e17&itok=qGM5-6Zz)

16.01.2018

Pressemitteilung

Markt für Pflanzenschutzmittel 2017 weiter rückläufig

Der Pflanzenschutzmittelmarkt in Deutschland ist im dritten Jahr in Folge zurückgegangen. Im Direktgeschäft mit dem Großhandel erzielten die im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Unternehmen der deutschen Pflanzenschutz-Industrie 2017 einen Umsatz von 1,385 Milliarden Euro (2016: 1,415 Mrd. Euro).

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/markt-fuer-pflanzenschutzmittel-2017-weiter)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/markt-fuer-pflanzenschutzmittel-2017-weiter)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/May_Martin_HG.jpg.webp?h=a14b5fd1&itok=5fYskPDk)

Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
