# "Schau ins Feld!" 2016 mit über 600 Schau!-Fenstern

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- Created: 2016-03-03T18:05:10+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft
- Teaser text: Auch dieses Jahr werden Spaziergänger und Radfahrer wieder quer durch Deutschland auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen. Mit mehr als 600 Schau!-Fenstern verdoppeln über 300 Teilnehmer in dieser Saison die Anzahl der unbehandelten Flächen im Vergleich zum vergangenen Jahr.

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Auf über 600 Schau!-Fenster werden Spaziergänger und Radfahrer 2016 quer durch Deutschland stoßen: Grafik: Die Pflanzenschützer

Pressemitteilung

04.03.2016

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) "Schau Ins Feld!" 2016 Mit Über 600 Schau!-Fenstern

## Erneut große Resonanz auf Mitmach-Aktion der „Pflanzenschützer“ / Landwirte machen Nutzen des Pflanzenschutzes sichtbar / Feld-Schilder vergriffen

Auch dieses Jahr werden Spaziergänger und Radfahrer wieder quer durch Deutschland auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen. Nachdem im vergangenen Jahr rund 200 engagierte Landwirte bei der erstmaligen Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ bundesweit 300 Schau!-Fenster auf ihren Feldern anlegten, verdoppeln über 300 Teilnehmer in dieser Saison die Anzahl der unbehandelten Flächen. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen für den Nutzen, den Pflanzenschutzmittel für eine produktive Landwirtschaft, für ausreichende Ernten und sichere Lebensmittel haben.

Die Idee der Aktion „Schau ins Feld!“ ist, auf einem Feld-Abschnitt, möglichst nahe einem gut frequentierten Weg, keine Pflanzenschutz-Maßnahmen vorzunehmen und den Rest des Feldes nach guter fachlicher Praxis zu behandeln. Vorbei kommenden Fußgängern und Radfahrern soll so gezeigt werden, was passiert, wenn keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr konnte man sich an vielen Orten vor unkrautwuchernden Schau!-Fenstern stehend ein Bild davon machen, wie wenig von der Ernte übrig bleibt, wenn dem Landwirt keine Pflanzenschutzmittel gegen Nahrungskonkurrenten, Schädlinge und Pilze zur Verfügung stehen.

Hintergründe zur Aktion erläutert ein großformatiges und wetterfestes Wegeschild, das die teilnehmenden Landwirte kostenfrei bestellen konnten. Die diesjährige Auflage der Schilder war sehr schnell vergriffen, wie der IVA berichtete.

Die Schau!-Fenster sind über ganz Deutschland verteilt. Spitzenreiter in diesem Jahr sind Landwirte im Bundesland Schleswig-Holstein, die dort 110 Schau!-Fenster anlegen, und bayerische Landwirte mit insgesamt 109 Schau!-Fenstern. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen legen Teilnehmer 77 bzw. 70 Schau!-Fenster auf ihren Feldern an. Die von den Landwirten für die Aktion angemeldeten Kulturen bilden dabei auch die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft ab – von großen Ackerkulturen wie Weizen, Gerste, Mais, Raps über Zuckerrüben und Kartoffeln bis hin zu Sonnenblumen, Zwiebeln oder auch Wein – überall werden sich Fußgänger und Radfahrer ein Bild davon machen können, was zum Ernten übrig bleibt, wenn keine Pflanzenschutz-Maßnahmen vorgenommen werden.

„Nach der großen Resonanz und dem Zuspruch auf unsere erstmals ausgeschriebene Aktion im vergangenen Jahr hatten wir beschlossen, „Schau ins Feld!“ 2016 fortzuführen und wurden in der Entscheidung bestärkt durch viele Anfragen, wann es wieder losgeht. Mit Anmeldungen für mehr als 600 Schau!-Fenster zur diesjährigen Saison hatten wir nicht gerechnet und sind abermals überwältigt von dem großen Engagement der Landwirte. Ein dickes Dankeschön an alle, die mitmachen!“, sagt Martin May, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im IVA.

Die „Pflanzenschützer“ berichten nun laufend über den Fortgang der Aktion auf www.die-pflanzenschuetzer.de oder auf Facebook [www.facebook.com/pflanzenschuetzer](http://www.facebook.com/pflanzenschuetzer).

Hinweis an die Redaktionen: Eine Liste mit teilnehmenden Betrieben (mit interaktiver Karte) finden Sie [hier](http://www.die-pflanzenschuetzer.de/schau!-fenster.html#teilnehmer). Kontakte zu teilnehmenden Landwirten in Ihrer Region vermitteln wir auf Nachfrage.

[![](https://www.iva.de/sites/default/files/bilder/presse/iva_schau_ins_feld_kulturen.png)](https://www.iva.de/sites/default/files/bilder/presse/iva_schau_ins_feld_kulturen.png)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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