# Rückstandssituation bei Lebensmitteln: EU-Monitoringbericht 2005

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/rueckstandssituation-bei-lebensmitteln-eu
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- Created: 2007-10-29T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Gute Nachrichten für Verbraucher: Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Europa ist frei von Pestizidrückständen. Das ergaben die nationalen Rückstandskontrollen für das Jahr 2005. Die EU-Kommission hat die Ergebnisse jetzt in einem Bericht zusammengefasst. Rückstände innerhalb der zulässigen Höchstmengen fanden sich danach in 41 Prozent der Proben. Bei knapp fünf Prozent wurden Überschreitungen festgestellt. Dieser Anteil halbiert sich allerdings, wenn aus Drittländern importierte Ware ausgeklammert wird. Ein beträchtlicher Teil der Überschreitungen ist zudem auf unterschiedliche Höchstmengen in den Ländern Europas zurückzuführen. In Deutschland betrifft das mehr als die Hälfte der Nachweise.

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Pressemitteilung

30.10.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Rückstandssituation Bei Lebensmitteln: EU-Monitoringbericht 2005

Gute Nachrichten für Verbraucher: Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Europa ist frei von Pestizidrückständen. Das ergaben die nationalen Rückstandskontrollen für das Jahr 2005. Die EU-Kommission hat die Ergebnisse jetzt in einem Bericht zusammengefasst. Rückstände innerhalb der zulässigen Höchstmengen fanden sich danach in 41 Prozent der Proben. Bei knapp fünf Prozent wurden Überschreitungen festgestellt. Dieser Anteil halbiert sich allerdings, wenn aus Drittländern importierte Ware ausgeklammert wird. Ein beträchtlicher Teil der Überschreitungen ist zudem auf unterschiedliche Höchstmengen in den Ländern Europas zurückzuführen. In Deutschland betrifft das mehr als die Hälfte der Nachweise.

Die nationalen Rückstandskontrollen in 28 europäischen Ländern umfassten über 60.000 Proben, vorzugsweise Obst, Gemüse und Getreide. Besonders häufig untersucht wurden Produkte, bei denen in früheren Jahren auffällige Rückstände gefunden worden waren. Die Rückstandssituation dürfte daher in der Praxis noch günstiger sein als der Bericht darstellt. Die Kommission verweist zudem darauf, dass durch bessere Analysetechnik und Laborausstattung immer kleinere Mengen und immer mehr verschiedene Substanzen aufgespürt werden können.

Verarbeitete Lebensmittel schneiden im Übrigen noch besser ab als Frischware. Zwei Drittel aller Proben sind hier rückstandsfrei. Bei Babykost, für die besonders strenge Grenzwerte gelten, liegt dieser Anteil sogar bei 94 Prozent.

„Viele Verbraucher glauben, wegen möglicher Rückstände nur von Biokost gesund leben zu können. Wir verstehen diese Befürchtung, aber der Bericht der Kommission zeigt, dass man unbesorgt zum ganz normalen Obst und Gemüse greifen kann. Jede zweite Frucht ist auch dort frei von Rückständen. Und die winzigen Spuren in der übrigen Ware sind kein Risiko für die Gesundheit. Das bestätigen uns die Behörden, die die Pflanzenschutzmittel genau prüfen, bevor sie auf den Markt kommen“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. in Frankfurt. Erst kürzlich habe zudem die Stiftung Warentest berichtet, dass Normal- und Biokost im Hinblick auf Inhaltsstoffe und andere Qualitätsmerkmale gleichwertig sind.

Deutsche Verbraucher sind durch die amtlichen Kontrollen besonders gut geschützt. Fast ein Viertel aller Proben stammt von hier. Alle deutschen Labore sind akkreditiert, sie erfüllen also hohe Standards. Und sie analysieren die mit Abstand höchste Zahl von Wirkstoffen, nämlich über 600. Nachgewiesen wurden bei den deutschen Kontrollen 292 Wirkstoffe, im EU-Durchschnitt finden die Labore 215 verschiedene Substanzen. Zusätzlich zu den staatlichen Kontrollen sorgt die Wirtschaft selbst für Sicherheit. Erzeuger und Handel führen mindestens zehn Mal so viele Rückstandsuntersuchungen durch wie die amtliche Lebensmittelüberwachung. Diese Kontrollen haben einen großen Vorzug: Schwachpunkte in der Produktion werden frühzeitig entdeckt und können auf kurzem Wege beseitigt werden.

## Pressemitteilungen

[ ![Pflanzenschutzmittel sicher anwenden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-06/PB110190_EBV.jpg.webp?h=94b28deb&itok=Vst4fv7A)

17.06.2025

Pressemitteilung

Pflanzenschutzmittel sicher anwenden

Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite.

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[ ![Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-12/Ratten_21066866_istock.jpg.webp?h=f543175a&itok=sKYWwLO9)

13.12.2024

Aktuelles

Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender

Ein Zusammenschluss wichtiger Akteure aus der Produktion von Ratten-Fraßködern, betroffenen Verbänden und Unternehmen hat sich in einem dringenden Appell an politische Entscheidungsträger gewandt. In einem Brief warnen die Unterzeichner vor den Folgen eines möglichen Verbots von Rodentiziden durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dies würde ein faktisches Verbot der Rattenbekämpfung mit Fraßködern für Privatanwender bedeuten. Anstelle eines Verbots plädieren sie für einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Eindämmung von Rattenpopulationen in Städten und Gemeinden, die ein nicht unerhebliches gesundheitliches Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung bergen.

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07.11.2024

Pressemitteilung

385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz

Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erlitten angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Diese Hochrechnung wurde in den vergangenen Monaten oft sogar unkritisch als fundierter Wert übernommen und hatte sich verselbständigt.

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[ ![Pflanzenschutz in Europa ist sicher](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-04/Farmer%20im%20Feld_20548213L_istock.jpg.webp?h=17850c86&itok=ZKKo9hZ8)

06.04.2023

Pressemitteilung

Pflanzenschutz in Europa ist sicher

Europa hat das strengste Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel der Welt. Durch die EU-Verordnung 1107/2009 gelten seit über zehn Jahren noch strengere Kriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in Bezug auf Mensch und Umwelt. Veröffentlichungen zu den Harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) in der EU belegen ein abnehmendes Risiko bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. In Europa zugelassene Pflanzenschutz-Wirkstoffe durchlaufen einen festgelegten, transparenten Prozess. Die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission auf Grundlage einer Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In Europa zugelassene Pflanzenschutzmittel sind sicher.

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