# Rückstände in Obst und Gemüse: Zum Supermarkt-Vergleich von Greenpeace

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- Created: 2007-02-13T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Die Greenpeace-Meldung über Rückstände in Obst und Gemüse dürfte wieder vielen Verbrauchern schwer auf den Magen schlagen. „Auch die Pflanzenschutz-Industrie hat kein Interesse daran, dass Überbleibsel ihrer Produkte die Menschen krank machen“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler vom Industrieverband Agrar e. V. in Frankfurt. „Deshalb haben wir Mittel und Verfahren entwickelt, die so wenige Rückstände wie möglich hinterlassen. So können die Verbraucher das breite Obst- und Gemüseangebot unbesorgt genießen, das wir heute haben.“

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Pressemitteilung

14.02.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Rückstände In Obst und Gemüse: Zum Supermarkt-Vergleich von Greenpeace

Die Greenpeace-Meldung über Rückstände in Obst und Gemüse dürfte wieder vielen Verbrauchern schwer auf den Magen schlagen. „Auch die Pflanzenschutz-Industrie hat kein Interesse daran, dass Überbleibsel ihrer Produkte die Menschen krank machen“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler vom Industrieverband Agrar e. V. in Frankfurt. „Deshalb haben wir Mittel und Verfahren entwickelt, die so wenige Rückstände wie möglich hinterlassen. So können die Verbraucher das breite Obst- und Gemüseangebot unbesorgt genießen, das wir heute haben.“

Tatsache ist, dass Rückstände in vielen Fällen nicht völlig vermeidbar sind. Entscheidend ist aber die Menge. Das bestätigen die Gesundheitsbehörden, die jedes einzelne Pflanzenschutzmittel gründlich prüfen. Sie lassen nur Pflanzenschutzmittel zu, die sicher für den Verbraucher eingesetzt werden können. „Wenn Greenpeace bei seinen Tests mehr Rückstände findet als in den Vorjahren, dann hängt das mit den besseren Analysemethoden zusammen“, so Koch-Achelpöhler. „Die winzigen Spuren, die sie nachweisen, sind gesundheitlich kein Problem.“

Greenpeace bewertet das anders. Es bleibt der Organisation unbelassen, eigene Maßstäbe anzulegen. Die Behörden, die verantwortlich Höchstmengen festsetzen, müssen sich allerdings an wissenschaftliche Erkenntnisse halten und auch den Nutzen des Pflanzenschutzes für eine vielfältige und gesunde Ernährung berücksichtigen. Nur so ist optimale Sicherheit sowohl für die Versorgung mit Lebensmitteln als auch für die Gesundheit garantiert.

Der Einkaufs-Ratgeber von Greenpeace liefert ohnehin den Beweis, dass man sich gleichzeitig gesund und zu angemessenen Preisen ernähren kann. Darin wird zwar einerseits beklagt, dass „bei Billigobst und -Gemüse oft die Qualität auf der Strecke bleibt“, andererseits schneiden gerade die Discounter bei den Greenpeace-Tests am besten ab.

Ein interessantes Detail der Studie „Essen ohne Pestizide“ ist im Übrigen, dass sich die Rangliste der Supermärkte gravierend ändern kann, wenn man einzelne Produkte aus dem Sortiment nimmt. Verlässliche Angaben liefert die Bewertung also nicht.

Einigermaßen fragwürdig ist, wenn Greenpeace von der bisher „größten unabhängigen Untersuchung von Obst und Gemüse“ redet. Den knapp 600 Proben der Umweltorganisation steht etwa das Zehnfache an Kontrollen der amtlichen Stellen und das Hundertfache an Untersuchungen durch die Wirtschaft gegenüber.

## Pressemitteilungen

[ ![Pflanzenschutzmittel sicher anwenden](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-06/PB110190_EBV.jpg.webp?h=94b28deb&itok=Vst4fv7A)

17.06.2025

Pressemitteilung

Pflanzenschutzmittel sicher anwenden

Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite.

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[ ![Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-12/Ratten_21066866_istock.jpg.webp?h=f543175a&itok=sKYWwLO9)

13.12.2024

Aktuelles

Grassierende Rattenplage in Deutschland, aber Behörde plant Verbot von Ratten-Fraßködern für Privatanwender

Ein Zusammenschluss wichtiger Akteure aus der Produktion von Ratten-Fraßködern, betroffenen Verbänden und Unternehmen hat sich in einem dringenden Appell an politische Entscheidungsträger gewandt. In einem Brief warnen die Unterzeichner vor den Folgen eines möglichen Verbots von Rodentiziden durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dies würde ein faktisches Verbot der Rattenbekämpfung mit Fraßködern für Privatanwender bedeuten. Anstelle eines Verbots plädieren sie für einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Eindämmung von Rattenpopulationen in Städten und Gemeinden, die ein nicht unerhebliches gesundheitliches Gefährdungspotenzial für die Bevölkerung bergen.

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[ ![385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-11/Gerstenfeld_179234566XL_istock.jpg.webp?h=73f8af3d&itok=LOEbjT_W)

07.11.2024

Pressemitteilung

385 Millionen Pestizidvergiftungen? Ein Schauermärchen ohne Substanz

Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erlitten angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Diese Hochrechnung wurde in den vergangenen Monaten oft sogar unkritisch als fundierter Wert übernommen und hatte sich verselbständigt.

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[ ![Pflanzenschutz in Europa ist sicher](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-04/Farmer%20im%20Feld_20548213L_istock.jpg.webp?h=17850c86&itok=ZKKo9hZ8)

06.04.2023

Pressemitteilung

Pflanzenschutz in Europa ist sicher

Europa hat das strengste Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel der Welt. Durch die EU-Verordnung 1107/2009 gelten seit über zehn Jahren noch strengere Kriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in Bezug auf Mensch und Umwelt. Veröffentlichungen zu den Harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) in der EU belegen ein abnehmendes Risiko bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. In Europa zugelassene Pflanzenschutz-Wirkstoffe durchlaufen einen festgelegten, transparenten Prozess. Die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission auf Grundlage einer Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In Europa zugelassene Pflanzenschutzmittel sind sicher.

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