# Rückstände in Lebensmitteln höher denn je?

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/rueckstaende-lebensmitteln-hoeher-denn-je
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- Created: 2008-10-15T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Besorgnis erregende Meldungen über Pestizidrückstände in Lebensmitteln wurden gestern von verschiedenen europäischen Umweltorganisationen verbreitet. „Obst und Gemüse so stark belastet wie noch nie“, schreibt beispielsweise das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Die Autoren berufen sich auf eine ihnen zugespielte Vorabfassung des Rückstands-Monitoringberichts der Europäischen Kommission für das Jahr 2006.

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Pressemitteilung

16.10.2008

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Rückstände In Lebensmitteln Höher Denn Je?

Besorgnis erregende Meldungen über Pestizidrückstände in Lebensmitteln wurden gestern von verschiedenen europäischen Umweltorganisationen verbreitet. „Obst und Gemüse so stark belastet wie noch nie“, schreibt beispielsweise das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Die Autoren berufen sich auf eine ihnen zugespielte Vorabfassung des Rückstands-Monitoringberichts der Europäischen Kommission für das Jahr 2006.

Sollten die daraus zitierten Zahlen bestätigt werden, dann ist allerdings gut die Hälfte unserer Lebensmittel frei von Rückständen. „Das wäre ein im Ganzen erfreuliches Ergebnis, denn die Labore können heute bereits winzige Spuren nachweisen“, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler, der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) in Frankfurt. „Mit Pflanzenschutzmitteln sorgen wir für sichere Erträge und hohe Qualität unserer Nahrungsmittel. Fachleute bestätigen regelmäßig, dass Rückstände in den gefundenen Mengen kein Risiko bedeuten. So kann sich bei uns jeder gesund ernähren.“

Der Verbandschef sieht die Aktion der Umweltgruppen im Zusammenhang mit der Änderung der europäischen Pflanzenschutz-Politik. Die derzeit im EU-Parlament beratene Zulassungsverordnung will viele Pflanzenschutz-Wirkstoffe verbieten, weil sie in hoher Dosis gefährlich sein könnten. Von einer solchen Vorgehensweise rät jedoch selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ab. „Es sollte immer die Wirkstoffkonzentration berücksichtigt werden, die die Verbraucher aufnehmen“, stellt die Behörde fest. Sie führt in Deutschland die gesundheitliche Beurteilung von Pflanzenschutzmitteln durch. Das BfR sieht die Gefahr, dass Europas Landwirtschaft bestimmte Lebensmittel nicht mehr erzeugen kann, wenn ihr wichtige Pflanzenschutzmittel fehlen. Dann sei nicht auszuschließen, dass durch eine „verstärkte Abhängigkeit von Importen neue Risiken für die Verbraucher“ entstehen, so das BfR.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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