# Rückstände: Entwarnung auf breiter Front

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/rueckstaende-entwarnung-auf-breiter-front
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- Created: 2012-11-08T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Vom BVL vorgelegter Bericht zur Lebensmittelsicherheit 2011 ist wichtiges Instrument zur Versachlichung der Diskussion um Lebensmittelrisiken. Pflanzenschutzmittel-Rückstände in pflanzlichen Produkten sind für die Lebensmittelsicherheit nahezu bedeutungslos.

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Sichere Lebensmittel: Kein Risiko durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

Pressemitteilung

09.11.2012

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Rückstände: Entwarnung Auf Breiter Front

## IVA begrüßt Monitoringbericht zur Lebensmittelüberwachung als wichtigen Beitrag zu einer faktenbasierten Risikowahrnehmung

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) begrüßt den gestern vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgelegten Bericht zur Lebensmittelsicherheit 2011 als wichtiges Instrument zur Versachlichung der Diskussion um Lebensmittelrisiken. Hygienemängel, Bakterien und Kontamination mit natürlichen Keimen sind die wesentlichen Risiko-Faktoren; Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in pflanzlichen Produkten sind, wie schon in Vorjahren, für die Lebensmittelsicherheit nahezu bedeutungslos.

Bei Produkten aus deutscher Landwirtschaft wurden Überschreitungen der Rückstands-Höchstgehalte nur in einer von hundert Proben festgestellt; leicht höher waren die Funde bei Waren aus EU-Staaten (2,5 Prozent) und Drittländern (3,2 Prozent). Und selbst bei diesen nicht verkehrsfähigen Waren hielt das Amt nur bei fünf Einzelproben gesundheitliche Beeinträchtigungen für möglich. In allen anderen Fällen, selbst bei denen mit Überschreitungen, war, so das BVL, „eine akute Gesundheitsgefährdung für Verbraucher praktisch ausgeschlossen“.

„Es ist zu wünschen, dass dieser Bericht auch in Journalismus und Politik viele Leser findet. Streng faktenbasiert, zeichnet er ein umfassendes Bild von der hohen Sicherheit unserer Lebensmittel. Und das steht in verblüffendem Kontrast zu dem Gefahrenbild, das der Öffentlichkeit von Teilen der Medien und selbsternannten Verbraucherschützern immer wieder suggeriert wird“, so Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des IVA. Er machte deutlich, dass die Medien hier Verantwortung tragen: „Wenn, wie zuletzt häufig, Spuren von Pflanzenschutzmitteln nahe an der analytischen Nachweisgrenze skandalisiert werden, trägt dies natürlich zu einer verzerrten Risikowahrnehmung bei den Verbrauchern bei.“

Dass dies nicht ohne Folgen bleibt, lässt sich an der Meinungsumfrage Eurobarometer ablesen. Die Befragten aus Deutschland antworten dabei regelmäßig, dass sie sich mit Blick auf Lebensmittel vor nichts mehr fürchten als vor Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. Dieses wahrgenommene Risiko deckt sich jedoch in nichts mit den tatsächlichen Risiken: so erinnert das BVL in seiner Presseveröffent­lichung an die EHEC-Krise des Vorjahres, bei der durch einen Keim über 1000 Menschen erkrankten und 53 starben.

Quelle:

[&gt;&gt; Berichte zur Lebensmittelsicherheit 2011 des BVL (PDF, 1,7 MB)](http://www.bvl.bund.de/DE/Home/homepage_node.html)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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