# Ronald Bailey: Wie Lobbyismus über Wissenschaft siegt

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/ronald-bailey-wie-lobbyismus-ueber-wissenschaft-siegt
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2017-11-13T15:46:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Ein 2015 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) herausgegebener Bericht stuft den Herbizid-Wirkstoff Glyphosat als für Menschen "wahrscheinlich krebserregend" ein. Das Ergebnis der Untersuchung steht damit im Widerspruch zu vergleichbaren Forschungen zuständiger Regulierungsbehörden, die Glyphosat jahrzehntelang als unbedenklich einstuften.

## Content

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/novo_logo_print_0.jpg.webp?h=ec2a862d&itok=RoVjWgWB)

© Novo

Aktuelles

13.11.2017

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Ronald Bailey: Wie Lobbyismus Über Wissenschaft Siegt

## Aktueller Beitrag bei Novo weist auf Interessenkonflikte einer Schlüsselfigur bei der Beurteilung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ hin

Ein 2015 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) herausgegebener Bericht stuft den Herbizid-Wirkstoff Glyphosat als für Menschen "wahrscheinlich krebserregend" ein. Das Ergebnis der Untersuchung steht damit im Widerspruch zu vergleichbaren Forschungen zuständiger Regulierungsbehörden, die Glyphosat jahrzehntelang als unbedenklich einstuften. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, wurden in dem IARC-Bericht zahlreiche Studien, die keinen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs fanden, systematisch herausgestrichen.

Ronald Bailey weist in dem Zusammenhang auf die problematische Rolle des Toxikologen Christopher Portier hin. Er hatte als leitender Wissenschaftler beim Environmental Defense Fund (EDF), der sich für das Verbot von Glyphosat einsetzt, 2014 die erneute Untersuchung des Herbizids durch die IARC hauptverantwortlich eingeleitet und fungierte später als Experte in der Untersuchungsgruppe der IARC. Desweiteren sei Portier für eine Kanzlei tätig, die an Klagen gegen die Firma Monsanto, die Glyphosat als Marktführer unter dem Produktnamen Roundup vertreibt, verdient. Um derartige Prozesse gegen Großkonzerne zu gewinnen, seien wissenschaftlich fundierte Anklagen unabdingbar. Die Objektivität von Portiers Erkenntnissen sei damit anzuzweifeln. Um die Manipulation von Beweislagen zukünftig zu unterbinden, müssen die Evaluierungsmethoden der IARC überarbeitet werden. Dazu sei es notwendig, die amtierende Führungsriege der Agentur auszutauschen.

Den vollständigen Beitrag von Ronald Bailey finden Sie [&gt;&gt; hier](https://www.novo-argumente.com/artikel/wie_lobbyismus_ueber_wissenschaft_siegt)

Quelle: [Novo](http://www.novo-argumente.com)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/May_Martin_HG.jpg.webp?h=a14b5fd1&itok=5fYskPDk)

Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/Baumbach_Maik_HG.jpg.webp?h=a14b5fd1&itok=wPxGBLcv)

Maik Baumbach

Stv. Pressesprecher, Publikationen

+49 69 2556-1268

[ baumbach.iva@vci.de ](mailto:baumbach.iva@vci.de)
