# Pflanzenschutz schützt Bahnreisende und Fluggäste

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- Created: 2007-10-16T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz
- Teaser text: Zug fahren wird teurer und unsicherer, und die Gefahr des Vogelschlags beim Starten und Landen von Flugzeugen wächst, wenn auf Bahngleisen und Flugplätzen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen. Genau das aber fordert der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Er will die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in öffentlichen Räumen und auf Verkehrswegen vollständig verbieten. Der entsprechende Richtlinienvorschlag geht in der kommenden Woche in die erste Lesung.

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Pressemitteilung

17.10.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Pflanzenschutz Schützt Bahnreisende und Fluggäste

Zug fahren wird teurer und unsicherer, und die Gefahr des Vogelschlags beim Starten und Landen von Flugzeugen wächst, wenn auf Bahngleisen und Flugplätzen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen. Genau das aber fordert der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Er will die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in öffentlichen Räumen und auf Verkehrswegen vollständig verbieten. Der entsprechende Richtlinienvorschlag geht in der kommenden Woche in die erste Lesung.

Aber auch dort sind Pflanzenschutzmittel für viele Problemlösungen unverzichtbar. Darauf haben jetzt der Industrieverband Agrar, Verbände des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus und weitere Organisationen in einer gemeinsamen Stellungnahme die Brüsseler Abgeordneten aufmerksam gemacht. Auf Sport- und Golfrasen zum Beispiel werden Pflanzenschutzmittel benötigt, um die Plätze gepflegt und vor allem gut bespielbar zu halten.

Auf Flughäfen müssen die Mäuse in Schach gehalten werden. Darauf weist der Deutsche Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr hin. Mäuse sind Nahrung für große Vogelarten. Jagende Vögel können mit startenden und landenden Flugzeugen kollidieren und schwere Unfälle auslösen. Wühlmausmittel reduzieren den Mausbesatz wirkungsvoll.

Auch die Sicherheit im Zugverkehr verlangt chemische Unkrautbekämpfung. Pflanzen im Schotterbett verstopfen die Hohlräume, es verliert seine Elastizität, und in kurvigen Streckenabschnitten treten unkontrollierbare Krafteintragungen auf. Wurzeln und abgestorbene Pflanzenteile im Gleisbett halten das Regenwasser wie in einem Schwamm fest; es kommt zu noch mehr Bewuchs, und Holzschwellen können durch die Feuchtigkeit faulen. Werden Pflanzen auf den Schienenköpfen festgefahren, entsteht ein Schmierfilm, der den Bremsweg verlängert. Alle Effekte führen dazu, dass die Züge langsamer fahren müssen und es häufiger zu Verspätungen kommen kann.

Der Verzicht auf chemische Vegetationskontrolle würde auch teuer: Das Gleisbett müsste lange vor der normalen Liegedauer von 25 Jahren saniert werden. Dabei erfolgt die Unkrautbekämpfung heute besonders schonend. Spezialzüge bringen die Mittel ganz gezielt nur dort aus, wo ein Sensor Pflanzen meldet.

„Pauschale Verbote oder mechanistische Reduktionsprogramme für den Pflanzenschutz tragen nicht zur Nachhaltigkeit des Pflanzenschutzes diesen Bereichen bei. Auch öffentliche Räume und Verkehrsflächen benötigen innovative Wirkstoffe und sachkundige Anwendung, um Schädlinge, Krankheiten und Unkräuter immer umweltverträglicher bekämpfen zu können“, heißt es in der Stellungnahme der Verbände.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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