# Pestizide: Wenn Pflanzenschutzmittel nicht krank machen

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/pestizide-wenn-pflanzenschutzmittel-nicht-krank-machen
- Language: de
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- Created: 2013-11-03T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Thilo Spahl, Ressortleiter Wissenschaft beim Onlinemagazin NovoArgumente, widerspricht Stimmungsmache gegen die moderne Landwirtschaft und den Wirkstoff Glyphosat.

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Aktuelles

04.11.2013

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Pestizide: Wenn Pflanzenschutzmittel Nicht Krank Machen

## In einem aktuellen Beitrag kritisiert NovoArgumente die Kampagne gegen den Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff Glyphosat

Seit Jahrzehnten wird der Wirkstoff Glyphosat überall auf der Welt als Pflanzenschutz-Herbizid eingesetzt. Jetzt steht die routinemäßige Neubewertung zur Verlängerung der europäischen Zulassung an. Dagegen machen viele grüne Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) und Gentechnik-Kritiker mobil. So veröffentlichte etwa vor kurzem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) ein geschmackloses Propagandavideo gegen den Wirkstoff. Das ZDF strahlte Anfang des Jahres die tendenziöse Dokumentation „Das stille Gift. Wenn Pestizide krank machen“ aus, in dem Glyphosat ohne jegliche wissenschaftliche Beweise in Zusammenhang mit Behinderungen bei Kindern gestellt wird. Dieses Vorgehen ist in vielerlei Hinsicht typisch für die Art und Weise, in der heute Stimmung gegen die moderne Landwirtschaft gemacht wird.

Thilo Spahl, Ressortleiter Wissenschaft beim Onlinemagazin NovoArgumente, widerspricht dem in einem Beitrag. Wenn man Glyphosat vorsorglich verbieten wolle, weil man angeblich nicht genug über seine Gefährlichkeit wisse, dann könne daraus nur folgen, dass man auch alle anderen Stoffe verbieten müsste, über die viel weniger bekannt ist. Das ist absurd: „Glyphosat ist einer der am besten untersuchten Stoffe der Welt“. Bei der Kampagne gegen Glyphosat werde statt auf wissenschaftliche Fakten vor allem auf Desinformation und die Angst vor „Gift“ auf unseren Äckern gesetzt. Der Pflanzenschutz-Wirkstoff wird vor allem deshalb bekämpft, weil er ein Symbol für die moderne Landwirtschaft ist: „Jeder, der sich zurücksehnt in eine Zeit, in der die Hacke den Goldstandard der Unkrautbekämpfung darstellte und die Lebensmittelerzeugung arbeitsintensiv, beschwerlich, ineffizient und teuer war, der muss Glyphosat einfach hassen.“

Den vollständigen Beitrag von Thilo Spahl finden Sie [&gt;&gt; hier](http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001473)

Quelle: [NovoArgumente](http://www.novo-argumente.com/)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
