# PAMIRA nach Bundesrats-Beschluss zum Entwurf eines Verpackungsgesetzes weiterhin gefährdet

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/pamira-nach-bundesrats-beschluss-zum-entwurf-eines
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- Created: 2017-03-03T12:20:06+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Nachhaltigkeit, Pflanzenschutzindustrie, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Der Agrarhandel und die deutsche Pflanzenschutz-Industrie fürchten weiter um den Fortbestand des Entsorgungssystems PAMIRA. Am Freitag, 10. März 2017, hat nun der Deutsche Bundestag über Änderungsanträge des Bundesrats zum Entwurf eines Verpackungsgesetzes zu entscheiden, die die Fortführung des agrargewerblichen Packmittel-Rücknahmesystems für restentleerte und gespülte Pflanzenschutz- und Flüssigdünger-Verpackungen aus wirtschaftlichen Gründen massiv in Frage stellen.

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© Matthias Wiedenau

PAMIRA-Sammelcontainer.

Aktuelles

03.03.2017

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) PAMIRA Nach Bundesrats-Beschluss Zum Entwurf Eines Verpackungsgesetzes Weiterhin Gefährdet

Der Agrarhandel und die deutsche Pflanzenschutz-Industrie fürchten weiter um den Fortbestand des Entsorgungssystems [PAMIRA](http://www.pamira.de/). Am Freitag, 10. März 2017, hat nun der Deutsche Bundestag über Änderungsanträge des Bundesrats zum Entwurf eines Verpackungsgesetzes zu entscheiden, die die Fortführung des agrargewerblichen Packmittel-Rücknahmesystems für restentleerte und gespülte Pflanzenschutz- und Flüssigdünger-Verpackungen aus wirtschaftlichen Gründen massiv in Frage stellen.

So soll die monatliche Sammlung in unmittelbarer Nähe zum landwirtschaftlichen Betrieb verbindlich vorgeschrieben werden. Dies hätte zur Folge, dass jede Verkaufsstelle mindestens ein Mal im Monat leere Kanister entgegennehmen müsste. Bei Landwirten, die beliefert werden, müsste monatlich eine Abholung angeboten werden. Die in der Landwirtschaft üblichen Anwendungszyklen der betroffenen Produkte und damit der saisonale Anfall der Packmittel werden mit diesen Änderungsanträgen völlig ignoriert.

Die Verbände, die PAMIRA betreiben ([BVA](http://www.bv-agrar.de/), [DRV](http://www.raiffeisen.de/), [IVA](http://www.iva.de)), haben deshalb beim Bundestag eine gemeinsame [&gt;&gt; Stellungnahme](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/verpackg_btdrs_18_11274_position_bva_drv_iva.pdf) zur Rettung von PAMIRA eingereicht. Die Verbände begrüßen, dass die Bundesregierung in ihrer Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrats vom 10. Februar 2017 dessen Änderungsanträge ebenfalls zurückgewiesen hat.

PAMIRA hat 2016 insgesamt 2987 Tonnen Verpackungen angenommen und umweltverträglich verwertet. Das ist in der 20-jährigen Geschichte von PAMIRA das zweitbeste Ergebnis. Regelmäßig erreicht PAMIRA eine Rücklaufquote um 70 Prozent - und das ohne eine gesetzliche Rückgabeverpflichtung.

## Weitere Informationen

Bundestagsdrucksache 18/11274

[ Mehr erfahren ](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/112/1811274.pdf)

## Weitere Beiträge

[ ![Gesetzes-Initiative im Bundesrat gefährdet Entsorgungssystem PAMIRA](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/container.jpg.webp?h=accb55f9&itok=reotvf0v)

07.02.2017

Aktuelles

Gesetzes-Initiative im Bundesrat gefährdet Entsorgungssystem PAMIRA

Der Agrarhandel und die deutsche Pflanzenschutz-Industrie fürchten um den Fortbestand des Entsorgungssystems PAMIRA. Am 10. Februar 2017 hat der Bundesrat über Änderungsanträge zum Entwurf eines Verpackungsgesetzes zu entscheiden, die die Fortführung des agrargewerblichen Packmittel-Rücknahmesystems für restentleerte und gespülte Pflanzenschutz- und Flüssigdünger-Verpackungen aus wirtschaftlichen Gründen massiv in Frage stellen.

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22.09.2016

20 Jahre PAMIRA

Stellen Sie sich einmal 200 000 000 leere Pflanzenschutzmittel-Kanister vor! Aneinander gereiht würden sie 38 000 Kilometer weit reichen und rund 40 000 Tonnen wiegen. Diese Menge ist seit 1996 in Deutschland durch das von Industrie und Agrarhandel auf freiwilliger Basis entwickelte und betriebene PAMIRA-System gesammelt und sicher und umweltgerecht entsorgt worden. PAMIRA ist ein hervorragendes Beispiel, wie eine Kooperation zum Nutzen der Umwelt funktionieren kann.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/20-jahre-pamira)

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[ ![Aus Kanistern werden Kabelschutzrohre](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/siepen.jpg.webp?h=5fa3854b&itok=JKI2Vyus)

15.10.2015

Aus Kanistern werden Kabelschutzrohre

Achim Siepen ist Landwirt aus Nörvenich bei Düren. Er baut Getreide, Zuckerrüben, Raps und Mais an und setzt Pflanzenschutzmittel ein, um seine Kulturen gezielt vor Schaderregern zu schützen. Die Entsorgung der leeren Verpackungen ist für ihn kein Problem. Er beteiligt sich regelmäßig an der freiwilligen Rücknahmeaktion PAMIRA, die von der deutschen Pflanzenschutzindustrie und vom Handel angeboten wird.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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