# Neues Themenportal informiert über Kupferanwendungen in der Landwirtschaft

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/neues-themenportal-informiert-ueber-kupferanwendungen
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- Created: 2011-07-12T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Düngung, Landwirtschaft
- Teaser text: Kleinmachnow - Das Julius Kühn-Institut (JKI), eine Forschungseinrichtung des Bundes, hat ein neues Portal zum Thema Kupfer online gestellt. Das Themenportal informiert über den Stand des Wissens zu kupferhaltigen Pflanzenschutz- und Düngemitteln, zu Kupfer als Pflanzennährstoff, zu den Umweltwirkungen, aber auch zu den Anstrengungen, den Kupfereinsatzin Landwirtschaft und Obstbau zu minimieren.

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© Julius Kühn-Institut (JKI)

Aktuelles

13.07.2011

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Neues Themenportal Informiert Über Kupferanwendungen In Der Landwirtschaft

## Julius Kühn-Institut bündelt Stand des Wissens zu kupferhaltigen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln

Kleinmachnow - Das Julius Kühn-Institut (JKI), eine Forschungseinrichtung des Bundes, hat ein neues Portal zum Thema Kupfer online gestellt. Das Themenportal informiert über den Stand des Wissens zu kupferhaltigen Pflanzenschutz- und Düngemitteln, zu Kupfer als Pflanzennährstoff, zu den Umweltwirkungen, aber auch zu den Anstrengungen, den Kupfereinsatz in Landwirtschaft und Obstbau zu minimieren.

Landwirte setzen Kupfer seit anderthalb Jahrhunderten vor allem im Obst- und Weinbau („Bordeaux-Brühe“), im Hopfen- und Kartoffelanbau zur Pilzbekämpfung ein. Da das Schwermetall Kupfer nicht zerfällt, reichert es sich im Boden an. Inzwischen stehen zwar wirksame synthetische Alternativen auf Basis organischer Verbindungen zur Verfügung; da Kupfer jedoch zu den im Ökologischen Landbau zugelassenen Fungiziden zählt, ist es für viele Bio-Bauern existenziell. „Ein Verzicht auf kupferhaltige Präparate würde zu einem sofortigen Rückgang des Ökologischen Landbaus in Deutschland führen“, schreibt das JKI auf seinem Portal. Aber auch der konventionelle Landbau kommt nicht ganz ohne Kupferpräparate aus; durch ihren Einsatz beugen die Landwirte vor, dass sich Resistenzen gegen modernere Alternativen ausbilden.

Der Link zum JKI-Themenportal: <http://kupfer.jki.bund.de>

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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## Ansprechpartner

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
