# Neues System zur Entsorgung unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/neues-system-zur-entsorgung-unbrauchbarer
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2013-07-25T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Landwirtschaft, Verband
- Teaser text: Im Herbst 2013 startet mit dem Rücknahme-System PRE® (Pflanzenschutzmittel Rücknahme und Entsorgung) eine neue Initiative der deutschen Pflanzenschutz-Industrie. Vom 4. November bis 11. Dezember werden an 41 Standorten in insgesamt fünf Sammelregionen im Bundesgebiet unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel zurückgenommen.

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Pressemitteilung

26.07.2013

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Neues System Zur Entsorgung Unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel

## Sammlung 2013 an 41 Standorten in fünf Sammelregionen / PRE-System soll dauerhaft in Deutschland etabliert werden / Termine und Orte jetzt im Internet

Im Herbst 2013 startet mit dem Rücknahme-System PRE® (**P**flanzenschutzmittel **R**ücknahme und **E**ntsorgung) eine neue Initiative der deutschen Pflanzenschutz-Industrie. Vom 4. November bis 11. Dezember werden an 41 Standorten in insgesamt fünf Sammelregionen im Bundesgebiet unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel zurückgenommen. Dazu zählen Mittel, die in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden dürfen, weil zum Beispiel ihre Anwendung verboten bzw. die Zulassung abgelaufen ist oder sie nicht mehr anwendbar sind, sowie sonstige Chemikalien aus der Landwirtschaft, zum Beispiel Reinigungsmittel, Öle oder Dünger. Die Rücknahme und Entsorgung unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel und anderer landwirtschaftlicher Chemikalien soll mit dem PRE-System dauerhaft in Deutschland etabliert werden.

Auf der neuen Webseite **[www.pre-service.de](http://www.pre-service.de/)** sind alle Details und Informationen zum PRE-System, alle Sammelstellen und Termine sowie die Annahmebedingungen zu finden. Unter der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800 3086001 stehen Experten der Firma RIGK GmbH, Wiesbaden, die mit der Durchführung des Projekts betraut ist, für Fragen rund um Rücknahme und Entsorgung von unbrauchbaren Pflanzenschutzmitteln zur Verfügung (Mo - Fr, 9 - 17 Uhr).

Die maximale Abgabemenge pro Anlieferer an einer PRE-Sammelstelle beträgt eine Tonne. Wer mehr als eine Tonne zurückgeben möchte, muss die Abholung und Entsorgung mit der Firma RIGK GmbH individuell vereinbaren. Über die RIGK-Servicenummer kann sich auch melden, wer Entsorgungsbedarf hat, aber keine PRE-Sammelstelle in der Nähe vorfindet.

Für die Rücknahme wird eine Gebühr von 2,65 Euro pro Kilogramm/Liter zuzüglich Mehrwertsteuer im Lastschriftverfahren erhoben. Alle Anlieferer erhalten als abfallrechtlichen Nachweis einen Original-Übernahmeschein. Die Chemikalien werden durch das PRE-System nach der Sammlung in dafür genehmigten Sonderabfall-Verbrennungs- oder Behandlungsanlagen entsorgt.

Das PRE-System ist eine umfassende Lösung zur sicheren Entsorgung von Chemikalien. Mit PRE werden potenzielle Risiken durch unsachgemäße Lagerung, Anwendung und Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln durch Handel und Landwirtschaft reduziert und eine sichere, umweltgerechte Entsorgung gewährleistet. PRE reiht sich ein in die Initiative „Verantwortliches Handeln“ der chemischen Industrie und folgt bereits dem „Lebenszyklus“-Ansatz des gerade aktualisierten „[International Code of Conduct on Pesticide Management](http://www.fao.org/agriculture/crops/core-themes/theme/pests/code/en/)“ der Welternährungsorganisation FAO.

[&gt;&gt; Download Info-Flyer (PDF, 250 KB)](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/pre_flyer.pdf)

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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[ ![Innovations-Booster entfesselt Potenzial der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-01/IVA_Grafik_Digitalisierung_Landwirtschaft_RGB.jpg.webp?h=be67b5bb&itok=xOzae-NU)

10.01.2023

Pressemitteilung

Innovations-Booster entfesselt Potenzial der Landwirtschaft

Gemeinsam mit Partner-Verbänden der Agrarbranche macht sich der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) zum Jahresauftakt in sozialen Medien unter dem Hashtag #InnovationsBooster für die schnellere Anwendung von Innovationen in der Landwirtschaft stark. Themenschwerpunkt des IVA dabei: Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft. In diesem Bereich wollen allein die führenden Unternehmen der europäischen Pflanzenschutz-Industrie in diesem Jahrzehnt 10 Milliarden Euro investieren.

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[ ![Michael Wagner ab Januar 2022 neuer IVA-Präsident](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2021-12/Michael%20Wagner_Foto%20BASF_bearbeitet.jpg.webp?h=696bf1ae&itok=I6MSp1cK)

17.12.2021

Pressemitteilung

Michael Wagner ab Januar 2022 neuer IVA-Präsident

Michael Wagner, Vice President Agricultural Solutions, BASF SE, übernimmt am 1. Januar 2022 das Amt des Präsidenten des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA). Er folgt auf Dr. Manfred Hudetz, Syngenta Agro GmbH, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand geht.

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[ ![Jahrespressekonferenz 2021 / „Jetzt Weichen stellen für die Zukunft der Landwirtschaft“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/jpk_2021.jpg.webp?h=fcfb9b99&itok=SAxTArRd)

23.04.2021

Pressemitteilung

Jahrespressekonferenz 2021 / „Jetzt Weichen stellen für die Zukunft der Landwirtschaft“

Die anhaltend schwache Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln hat den Inlandsumsatz der im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Herstellerfirmen im Geschäftsjahr 2020 abermals um 3,9 Prozent auf 1,146 Milliarden Euro (2019: 1,193 Mrd. Euro) schrumpfen lassen.

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[ ![Eine Kooperation zum Schutz der Trinkwasserressourcen](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-02/Bew%C3%A4sserung%20im%20Feld_695936038XL_istock.jpg.webp?h=62bc044e&itok=3J7UaOXm)

19.04.2021

Aktuelles

Eine Kooperation zum Schutz der Trinkwasserressourcen

Die Verbände der Wasserwirtschaft (BDEW,&amp;nbsp;DVGW,&amp;nbsp;VKU) haben gemeinsam mit dem Industrieverband Agrar e. V.&amp;nbsp;(IVA) im Jahr 2009 ihre Zusammenarbeit am Runden Tisch Wasserwirtschaft/ Pflanzenschutzmittelindustrie gestartet. Wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung „Gemeinsam die Zukunft sichern“ ist ein regelmäßiger Informationsaustausch, die gemeinsame Arbeit an Problemlösungen sowie der Betrieb einer Datenbank zum Vorkommen von Pflanzenschutzmitteln (PSM) in den Rohwasserressourcen der öffentlichen Trinkwasserversorgung.

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## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
