# Neues EU-Düngemittelrecht birgt Chancen und Risiken

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- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Regulierung
- Teaser text: Zum Beschluss des Europäischen Parlaments vom 27. März 2019, das neue europäische Düngemittelrecht in Form des Trilog-Kompromisstexts mit großer Mehrheit anzunehmen, erklärt der Industrieverband Agrar e. V. (IVA):

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Pressemitteilung

03.04.2019

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Neues EU-Düngemittelrecht Birgt Chancen und Risiken

Zum Beschluss des Europäischen Parlaments vom 27. März 2019, das neue europäische Düngemittelrecht in Form des Trilog-Kompromisstexts mit großer Mehrheit anzunehmen, erklärt der Industrieverband Agrar e. V. (IVA):

Für Anwender und Produzenten von auf EU-Ebene zugelassenen Düngemitteln stehen große Änderungen bevor: Mit den neuen Rechtsvorschriften werden die altbekannten Düngemitteltypen abgeschafft und ein völlig neues System für EU-Düngeprodukte geschaffen. Dies bietet für die Hersteller und die Anwender Chancen, stellt sie aber auch vor große Herausforderungen. Erstmals sollen neben Mineraldüngern Recyclingprodukte und die neue, innovative Produktgruppe der Biostimulantien einbezogen und geregelt werden. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten. Zudem werden auch im EU-Recht endlich Grenzwerte für Schwermetalle und andere Schadstoffe eingeführt, was wir begrüßen.

Gleichzeitig werden die völlige Abkehr vom bewährten Typensystem und zahlreiche neue Vorschriften bei Kennzeichnung, Toleranzen und bei der Produktzulassung für die Hersteller und den Handel große Kraftanstrengungen erfordern. Für die Anwender, vor allem die Landwirte, bedeutet dies, sich an zahlreiche neue Bezeichnungen und neuartige Produkte zu gewöhnen.

Der Beschluss des EU-Parlaments ist der vorletzte Schritt auf dem Weg zu einem neuen Düngemittelrecht. Nach Zustimmung des Rats können die neuen Rechtsvorschriften wahrscheinlich Ende Mai 2019 in Kraft treten. Hersteller und Anwender von EU-Düngeprodukten haben dann drei Jahre Zeit, sich auf die großen Veränderungen einzustellen. Die IVA-Mitgliedsunternehmen sind bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen.

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12.12.2018

Aktuelles

Artenschwund durch Düngung?

"Düngen führt zu Schmetterlingssterben" – das zumindest wird in einer Pressemeldung der Universität Osnabrück vom 23. November 2018 behauptet und eine Forschungsarbeit zitiert, die angeblich einen direkten Zusammenhang zwischen Düngung und dem Rückgang von Schmetterlingen darstellt. Aus Sicht des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) sind die Ergebnisse aufgrund ihrer sehr spezifischen Versuchsanordnung und der unrealistischen Rahmenbedingungen nicht in die Praxis übertragbar.

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[ ![IVA: Biostimulanzien machen Nutzpflanzen widerstandsfähig](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/vorschaubilder/junge_pflanze_584467148_xxl_istock_0.jpg.webp?h=0903fe54&itok=shDKyBVa)

08.06.2018

Pressemitteilung

IVA: Biostimulanzien machen Nutzpflanzen widerstandsfähig

Biostimulanzien können in den kommenden Jahren ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft werden. Wie sich diese neue Produktgruppe entwickelt, hängt jedoch auch von den regulatorischen Weichstellungen der nächsten Jahre ab. Die im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Herstellerfirmen setzen sich daher für eine einheitliche und innovationsfördernde Regulierung auf europäischer Ebene ein, wie der Wirtschaftsverband heute in einem Pressegespräch im Rahmen der DLG-Feldtage 2018 in Bernburg-Strenzfeld mitteilte.

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[ ![Der erste Dünger: Starthilfe fürs Getreide](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/mineralduengung_00002229_agrarpress.jpg.webp?h=623f249a&itok=-GDwhnHO)

25.02.2019

Der erste Dünger: Starthilfe fürs Getreide

Ab und an sieht man die Landwirte draußen auf den Feldern. Mit großen Maschinen sind die Arbeiten meistens flott erledigt. Deswegen sind sie schnell wieder verschwunden. Da stellt sich die berechtigte Frage: Was machen Landwirte eigentlich in der übrigen Zeit? In lockerer Folge wollen wir im IVA-Magazin einen Einblick geben. Den Anfang machen wir mit dem Thema Düngung. Am Beispiel eines Ackerbauern aus der Köln-Aachener Bucht beschreiben wir, ob er nach Erfahrungswerten oder mathematischen Formeln düngt.

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[ ![Düngerstreuer: Von 0 auf 80 in einer Zehntel Sekunde](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/%25uid/magazinbilder/duengerstreuer_foto_wiedenau_0.jpg.webp?h=816dbf5b&itok=X4dHymL_)

07.02.2019

Düngerstreuer: Von 0 auf 80 in einer Zehntel Sekunde

Im Prinzip ist ein Düngerstreuer wie ein Streusalzstreuer aufgebaut: Oben ist der Behälter für das Streugut, in der Mitte ein Schieber, der den Behälter öffnet, und unten rotierende Scheiben, die das darauf fallende Streugut verteilen. Eigentlich ganz einfach. Doch wie sichert der Landwirt, dass die Pflanzen die richtige Düngermenge bekommen? Besonders bei unterschiedlichen Düngern, unregelmäßigen Feldformen und unberechenbarem Wetter?

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## Pressemitteilungen

[ ![Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-03/Minerald%C3%BCnger_S%C3%A4cke_324263377_AdobeStock.jpeg.webp?h=790be497&itok=2BHQM-yI)

18.03.2026

Pressemitteilung

Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch

Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

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[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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