# Neonikotinoid-Verbot trifft Rapsanbauer hart

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/neonikotinoid-verbot-trifft-rapsanbauer-hart
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- Created: 2013-04-28T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Industrieverband Agrar e. V. (IVA) kritisiert das heute in Brüssel von der Europäischen Kommission angekündigte Verbot von drei Pflanzenschutz-Wirkstoffen aus der Gruppe der Neonikotinoide als unverhältnismäßig, wissenschaftlich undifferenziert und schädlich für die Landwirtschaft / Haltung der Bundesregierung enttäuschend

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Entscheidung in Brüssel: Verbot von drei Pflanzenschutz-Wirkstoffen aus der Gruppe der Neonikotinoide ist unverhältnismäßig, wissenschaftlich undifferenziert und schädlich für die Landwirtschaft.

Pressemitteilung

29.04.2013

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Neonikotinoid-Verbot Trifft Rapsanbauer Hart

## Pflanzenschutz-Industrie kritisiert deutsches Abstimmungsverhalten / „Politisches Kalkül zerstört Vertrauen in Zulassungsregeln“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat das heute in Brüssel von der Europäischen Kommission angekündigte Verbot von drei Pflanzenschutz-Wirkstoffen aus der Gruppe der Neonikotinoide als unverhältnismäßig, wissenschaftlich undifferenziert und schädlich für die Landwirtschaft kritisiert. Insbesondere ist der Wirtschaftsverband von der Haltung der Bundesregierung enttäuscht, die mit der Kommission gestimmt hat.

„Hier ist kurzfristiges politisches Kalkül über die Interessen der deutschen Landwirte gestellt worden. So zerstört man das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Zulassungsregeln“, kommentiert IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

Die Europäische Kommission hat heute, wie schon im März, mit ihren Vorschlägen die erforderliche qualifizierte Mehrheit der Mitgliedsstaaten verfehlt. Nach den Regeln der EU liegt nach dem Scheitern des Vermittlungsausschusses die Entscheidung jetzt bei der Kommission. Diese hat zwar angekündigt, den Zeitpunkt des Verbots von Juli auf Dezember 2013 zu verschieben, ansonsten aber nur geringe Ausnahmen zu dem Totalverbot zuzulassen.

Die Folge ist, dass in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Pflanzenschutzmittel mit den drei Wirkstoffen Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam beim Anbau einer Vielzahl wichtiger landwirtschaftlicher Nutzpflanzen nicht mehr einsetzt werden dürfen. Damit steht der Anbau von Winterraps in vielen Regionen Deutschlands auf der Kippe, denn die Landwirte haben kaum wirksame Alternativen, um ihre Raps-Pflanzen vor Schadinsekten zu schützen.

„Neonikotinoide sind in vielen Kulturpflanzen zur Bekämpfung von Schadinsekten unverzichtbar. Die jetzt vom Verbot betroffenen Produkte sind zum einen bereits durch ein rigoroses Zulassungsverfahren gegangen; zum anderen ist durch Monitorings belegt, dass die Produkte in der Praxis bienenverträglich eingesetzt werden“, so Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

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Martin May

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