# Nahrungsmittelspekulationen: Die falsche Moral der Antihungerkämpfer

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/nahrungsmittelspekulationen-die-falsche-moral-der
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- Created: 2012-10-11T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Am 16. Oktober ist Welthungertag. Für NGOs wie foodwatch ist klar, dass Nahrungsmittelspekulationen eine zentrale Ursache für Hunger sind. Alexander Horn widerspricht dem bei NovoArgumente. Investitionen in eine moderne und produktive Landwirtschaft rund um den Globus seien das, was fehlt.

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Aktuelles

12.10.2012

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Nahrungsmittelspekulationen: Die Falsche Moral Der Antihungerkämpfer

## Aktueller Beitrag bei NovoArgumente kritisiert Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen und weist auf eigentliche Ursachen des Hungers hin

Ein von foodwatch im Rahmen einer Kampagne gegen Nahrungsmittelspekulationen vorgelegter Bericht mit dem Titel „Die Hungermacher: Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs &amp; Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren“ liefere nach eigener Darstellung „erdrückende Belege dafür, dass [diese] an den Rohstoffbörsen die Preise treiben und Hunger verursachen“. Alexander Horn widerspricht dem in einem Artikel im Onlinemagazin NovoArgumente. Nahrungsmittelkontrakten könne keine Preis verzerrende Funktion zugesprochen werden. Letztendlich stünden sich auf dem Agrarmarkt immer noch Käufer und Verkäufer realer Nahrungsmittel gegenüber. Angebot und Nachfrage bestimmten hier über den sich täglich bildenden Preis.

Für Horn verankern solche Kampagnen ein völlig falsches Ursache-Wirkung-Verhältnis im Meinungsbild der Öffentlichkeit zum Menschheitsproblem Welthunger. Nicht Spekulanten seien die eigentliche Ursache dafür, dass Menschen hungern und dass die Lösung des Problems des Welthungers auf die lange Bank geschoben wird. Die eigentliche Ursache sei vielmehr in der seit Jahren weltweit stagnierenden Produktivität der Landwirtschaft zu suchen. Und gerade das Wirken von Nichtregierungsorganisationen ziele auf eine Politik ab, die unter Verweis auf die angeblichen „Risiken" moderner Verfahren, wie der Gentechnik, den Produktivitätsfortschritt zu erdrosseln drohe.

Den vollständigen Beitrag von Alexander Horn finden Sie [&gt;&gt; hier](http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001232)

Quelle: [NovoArgumente](http://www.novo-argumente.com/)

## Pressemitteilungen

[ ![Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-03/Minerald%C3%BCnger_S%C3%A4cke_324263377_AdobeStock.jpeg.webp?h=790be497&itok=2BHQM-yI)

18.03.2026

Pressemitteilung

Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch

Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

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[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![Neue Broschüre: Informationen zur Düngung – Für Fachschulen, Handel und Genossenschaften](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Titel_LAD-Brosch%C3%BCre_2026.jpg.webp?h=00afd729&itok=A1i9VH6a)

19.02.2026

Aktuelles

Neue Broschüre: Informationen zur Düngung – Für Fachschulen, Handel und Genossenschaften

Eine aktualisierte Version auf Grundlage einer Broschüre des Landesarbeitskreises Düngung (LAD) Bayern, unter Mitarbeit der Mitglieder des Bundesarbeitskreises Düngung (BAD), gibt ein ganzheitliches Bild über die Anforderungen und die praktische Gestaltung der modernen Pflanzenernährung, bei der auch die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
