# Nahrungsmittelspekulation: "Wir wissen, dass die Finanzspekulation mit Sicherheit positive Auswirkungen hat. Dass sie auch die befürchteten negativen Auswirkungen gehabt hat, lässt sich nicht nachweisen."

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/nahrungsmittelspekulation-wir-wissen-dass-die
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- Created: 2012-12-18T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Lebensmittel / Ernährung, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Aktuelle Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen Fehlalarm / Sie bergen Gefahren für die Welternährung und sind gravierendes Selbstgefährdungspotenzial für die Zivilgesellschaft

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Aktuelles

19.12.2012

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Nahrungsmittelspekulation: "Wir Wissen, Dass Die Finanzspekulation Mit Sicherheit Positive Auswirkungen Hat. Dass Sie Auch Die Befürchteten Negativen Auswirkungen Gehabt Hat, Lässt Sich Nicht Nachweisen."

## In einem aktuellen Interview bei NovoArgumente kritisiert der Ökonom Ingo Pies Kampagnen gegen die Nahrungsmittelspekulationen als Fehlalarm

Etliche Finanzmarktakteure, darunter etwa die Commerzbank, haben sich in diesem Jahr aus der Spekulation mit Grundnahrungsmitteln verabschiedet. Sie reagierten damit auf den öffentlichen Druck von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), wie Foodwatch, Oxfam oder Weed, die behaupten, dass Agrarspekulationen die realen Güterpreise treiben und somit den Welthunger verschärfen. In einem Interview mit dem Onlinemagazin NovoArgumente widerspricht Prof. Dr. Ingo Pies, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dieser Sichtweise und gibt aufgrund des inzwischen erreichten wissenschaftlichen Stands zur Erforschung der Preisentwicklung an den Nahrungsmittelrohstoffmärkten Entwarnung.

Die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung, die in den letzten Jahren geleistet wurde, belege, dass die NGOs einen Fehlalarm ausgelöst haben. Ihre Studien weisen gravierende handwerkliche Mängel auf. Die Spekulation, also der Handel mit Nahrungsmittelzertifikaten, übt keine preisbildende und somit auch keine preiserhöhende Wirkung auf die realen Märkte aus. Dieser Fehlalarm, so Pies bei NovoArgumente, gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen, sondern stellt ein „gravierendes Selbstgefährdungspotenzial der Zivilgesellschaft“ dar, denn eine funktionierende Zivilgesellschaft braucht sachliche und fundierte Informationen. Anstatt die Terminmärkte blockieren zu wollen, sollte die Kritiker deren positive Rolle zur Verbesserung der Welternährung würdigen. Terminmärkte „leisten einen Beitrag dazu, dass die landwirtschaftliche Produktion zunimmt.“ Der Rückzug der Finanzbranche aus dem Geschäft mit Nahrungsmittelkontrakten erweist sich bezüglich der Bekämpfung des Welthungers somit als Bärendienst.

Das vollständige Interview mit Ingo Pies finden Sie [&gt;&gt; hier](http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001267)

Quelle: [NovoArgumente](http://www.novo-argumente.com/)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![Verbraucher sehen in starker Landwirtschaft Garant für Ernährungssicherung](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2025-10/Im%20Supermarkt_624717412L_istock.jpg.webp?h=271aaa1c&itok=oe8bpKGW)

08.10.2025

Pressemitteilung

Verbraucher sehen in starker Landwirtschaft Garant für Ernährungssicherung

Fast 40 Prozent der Verbraucher – unter den 18- bis 29-Jährigen sogar jeder zweite – machen sich Sorgen um die Lebensmittelversorgung in Deutschland. In einer aktuellen repräsentativen Civey-Umfrage, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in Auftrag gegeben hatte, gaben 38,7 Prozent der Befragten an, dass sie es für eher oder sogar sehr unsicher halten, dass sich Deutschland in Zukunft aus heimischem Anbau und Produktion sowie durch Importe ausreichend mit Lebensmitteln versorgen kann.

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[ ![Verbände-Aufruf für modernen Pflanzenschutz der Zukunft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-06/Marienk%C3%A4fer%20auf%20Weizen_466273832XXL_istock.jpg.webp?h=0d27ee61&itok=6JTfYx_a)

12.06.2024

Aktuelles

Verbände-Aufruf für modernen Pflanzenschutz der Zukunft

Eine Allianz von 30 Verbänden der deutschen Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft fordert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf, die Vorschläge für ein „Zukunftsprogramm“ Pflanzenschutz zurückzuziehen. Es bedürfe einer grundlegenden Neuausrichtung der Pflanzenschutzpolitik der Bundesregierung, um Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden. Alles andere wäre ein Rückschritt für Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Umwelt.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/verbaende-aufruf-fuer-modernen-pflanzenschutz-der)

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[ ![Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft darf sich nicht weiter verschlechtern](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-01/2024-01-12_Aktionsb%C3%BCndnis.JPG.jpg.webp?h=c1910c3f&itok=sX3KjPQq)

12.01.2024

Aktuelles

Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft darf sich nicht weiter verschlechtern

33&amp;nbsp;Verbände – eine gemeinsame Botschaft: Die gegenwärtigen Regelungen für den Agrardiesel müssen beibehalten werden, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Land- und Agrarwirtschaft inklusive der Forstwirtschaft und des Gartenbaus darf sich nicht weiter verschlechtern. In einem ungemein starken Schulterschluss fordern unter Koordination des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) über 30 Verbände aller Bereiche der Agrar- und Ernährungswirtschaft von der Bundesregierung, die Branche nicht weiteren massiven Kostenbelastungen auszusetzen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
