# "Mandarinen mit Pestiziden"

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/mandarinen-mit-pestiziden
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2007-11-26T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat die Verbraucher aufgeschreckt: Mandarinen enthalten gefährliche Mengen an Pflanzenschutzmittel-Rückständen, so heißt es im Dezember-Heft.

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Pressemitteilung

27.11.2007

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) "Mandarinen Mit Pestiziden"

Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat die Verbraucher aufgeschreckt: Mandarinen enthalten gefährliche Mengen an Pflanzenschutzmittel-Rückständen, so heißt es im Dezember-Heft.

Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass alle untersuchten Mandarinen sicher für die Verbraucher sind. Die gesetzlichen Höchstmengen sind eingehalten, mit Ausnahme einer Probe. Diese Höchstmengen gewährleisten, dass die Gesundheit der Menschen auch bei lebenslanger täglicher Aufnahme einer Substanz keinen Schaden nimmt. Kinder als besonders empfindliche Verbrauchergruppe sind dabei berücksichtigt.

Bei der Höchstmengen-Festsetzung werden hohe Sicherheitsabstände angewandt. Leichte Überschreitungen haben deshalb keine gesundheitliche Bedeutung. Trotzdem dürfen die Produkte nicht mehr verkauft werden, weil sie nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

Heute gibt es Unternehmen und Organisationen, die eigene Standards unterhalb der gesetzlichen Höchstmengen setzen. Das vermittelt den Eindruck höherer Sicherheit. Wissenschaftlich begründbar ist das nicht.

Zuständig für die Ermittlung der Höchstmengen ist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als unabhängige Behörde berücksichtigt es alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zu einer Substanz vorliegen.

[www.bfr.bund.de/Höchstmengen ](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/pflanzenschutzmittel_gesundheitliche_bewertung_und_ableitung_von_hoechstmengen1.pdf)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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