# Maissaatgut nur unzureichend vor Schädlingen geschützt

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/maissaatgut-nur-unzureichend-vor-schaedlingen
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2009-02-10T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Pflanzenschutz, Regulierung
- Teaser text: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Beizen von Maissaatgut mit dem Produkt „Mesurol flüssig“ (Wirkstoff Methiocarb) wieder erlaubt. Die Zulassungen für Beizen aus der Gruppe der Neonicotinoide wurden dagegen nicht erneuert. „Wir begrüßen grundsätzlich, dass im Mais wieder gebeizt werden kann“, so der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Volker Koch-Achelpöhler.

## Content

Pressemitteilung

11.02.2009

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Maissaatgut Nur Unzureichend Vor Schädlingen Geschützt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Beizen von Maissaatgut mit dem Produkt „Mesurol flüssig“ (Wirkstoff Methiocarb) wieder erlaubt. Die Zulassungen für Beizen aus der Gruppe der Neonicotinoide wurden dagegen nicht erneuert. „Wir begrüßen grundsätzlich, dass im Mais wieder gebeizt werden kann“, so der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Volker Koch-Achelpöhler. „Das ist eine sehr effektive Pflanzenschutz-Maßnahme, bei der nur geringe Mengen Wirkstoff in die Umwelt gelangen. Wir haben aber wenig Verständnis dafür, dass die Zulassungen für Beizen aus einer der wichtigsten Wirkstoffgruppen weiterhin ruhen.“

Methiocarb schützt die Maiskörner vor Vogelfraß und vor der Fritfliege. Gegen gefährliche Schädlinge wie Maiswurzelbohrer oder Drahtwurm helfen aber nur Neonicotinoide. Die Zulassungen für diese Beizen ruhen seit dem Bienensterben im Oberrheingraben im Frühsommer des letzten Jahres. Auslöser des Bienensterbens war die unsachgemäße Handhabung des Neonicotinoids Clothianidin. „Heute wissen wir, dass es sich dabei um einen Unfall gehandelt hat“, so Koch-Achelpöhler. „Nirgendwo anders kam es zu ähnlichen Problemen mit diesen weit verbreiteten Beizen.“

Die Hersteller der Beizmittel und die Saatguterzeuger haben inzwischen ein anspruchsvolles Qualitätssicherungssystem für den gesamten Prozess der Saatgutbehandlung erarbeitet. Zugleich wurde die Sätechnik verändert, die ebenfalls zum Unfallgeschehen beigetragen hatte. „Wenn die neuen Qualitätsstandards und die Grenzwerte für den Staubabrieb eingehalten werden, kann sich eine Kalamität wie im vergangenen Jahr nicht wiederholen“, erklärt Koch-Achelpöhler.

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-sieht-wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-sieht-wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen)

[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/zukunftsprogramm-wird-seinem-namen-nicht-gerecht)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/zukunftsprogramm-wird-seinem-namen-nicht-gerecht)

[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-verbales-gift-schadet-debatte-um-zukunft-der)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-verbales-gift-schadet-debatte-um-zukunft-der)

[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/michael-wagner-als-iva-praesident-bestaetigt)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/michael-wagner-als-iva-praesident-bestaetigt)

## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/May_Martin_HG.jpg.webp?h=a14b5fd1&itok=5fYskPDk)

Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
