# Kontrolleure: Lebensmittel sind so sicher wie nie zuvor

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- Created: 2011-11-07T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa können bei frischem Obst und Gemüse ohne Bedenken zugreifen – ganz egal, ob die Produkte aus ökologischer oder konventioneller Landwirtschaft stammen. Die behördlichen Kontrollen in Deutschland und Europa stoßen immer seltener auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in landwirtschaftlichen Produkten, die über den zulässigen Höchstgehalten liegen.

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Ohne Bedenken zugreifen: Lebensmittel sind so sicher wie nie zuvor.

Pressemitteilung

08.11.2011

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Kontrolleure: Lebensmittel Sind So Sicher Wie Nie Zuvor

## IVA: Deutsche Landwirte setzen Pflanzenschutzmittel verantwortungsvoll ein - Rückstände in landwirtschaftlichen Produkten weiter gesunken

Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa können bei frischem Obst und Gemüse ohne Bedenken zugreifen – ganz egal, ob die Produkte aus ökologischer oder konventioneller Landwirtschaft stammen. Die behördlichen Kontrollen in Deutschland und Europa stoßen immer seltener auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in landwirtschaftlichen Produkten, die über den zulässigen Höchstgehalten liegen. Lediglich 2,6 Prozent aller Warenproben waren in Europa nach dem heute veröffentlichten dritten Rückstandsmonitoring der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA zu beanstanden; im Vergleichszeitraum waren es 3,5 Prozent. Das Monitoring bündelt die Ergebnisse von Kontrollen in der gesamten Europäischen Union aus dem Jahr 2009.

Der positive Trend setzt sich fort.Für landwirtschaftliche Produkte deutscher Herkunft sind die Ergebnisse, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) regelmäßig veröffentlicht, noch positiver: In den zurückliegenden vier Quartalsberichten aus den Jahren 2010 und 2011 lag der Anteil der beanstandeten deutschen Ware stets deutlich unter einem Prozent.

„Diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Sie zeigen einerseits, dass die Lebensmittelkontrollen der Behörden greifen. Sie sprechen aber vor allem für den professionellen und verantwortungsvollen Umgang unserer Landwirte mit Pflanzenschutzmitteln“, kommentiert Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), die Monitoring-Daten von EFSA und BVL. „Es ist wichtig, dass diese Botschaft auch beim Verbraucher ankommt. Denn viele sorgen sich völlig unbegründet um Rückstände; dabei ist eher der Verzicht auf frisches Obst und Gemüse der Gesundheit abträglich.“

Auch in Produkten aus ökologischem Anbau haben die Lebensmittelkontrolleure in Einzelfällen Pflanzenschutzmittel oberhalb der zulässigen Rückstände nachgewiesen. Bei Früchten und Nüssen waren 0,4 Prozent und bei Bio-Gemüse 0,5 Prozent der Proben zu beanstanden. Das wird viele Verbraucher verwundern, die meist irrtümlich davon ausgehen, dass im Ökolandbau keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Selbst wenn in Einzelfällen Überschreitungen von Rückstands-Höchstgehalten vorliegen, egal ob aus ökologischer oder konventioneller Produktion, bedeuten diese keineswegs ein Risiko für die Verbraucher. Auch darauf weist die EFSA in ihrem Bericht hin. Denn bei der Festlegung der Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln sind sehr hohe Sicherheitsmargen eingerechnet (in der Regel mit dem Faktor 100).

Zum Thema Pflanzenschutzmittel-Rückstände und Verbrauchersorgen hat der Industrieverband Agrar eine Video-Reportage produziert. Das Video ist auf der Webseite des IVA unter [www.iva.de](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/press-release/video-rueckstaende-obst-und-gemuese-verbraucher-sorgen-sich-ohne) zu finden.

Quellen zur weiteren Recherche:

EFSA-Jahresbericht zu Rückständen von Pflanzenschutzmitteln:
[Pressemitteilung in deutscher Sprache](http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/111108.htm)
[Monitoring-Bericht in englischer Sprache](http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2430.htm)

[Quartalsberichte des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)](http://www.bvl.bund.de/DE/Home/homepage_node.html)

[Fragen und Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln](http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_pflanzenschutzmittel_rueckstaenden_in_lebensmitteln-8823.html)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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