# Jahrespressekonferenz 2015 / Nachfragehoch bei Agrarchemie hält an

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/jahrespressekonferenz-2015-nachfragehoch-bei
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- Created: 2015-05-11T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutzindustrie, Düngemittelindustrie, Verband
- Teaser text: Der Markt für Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger in Deutschland ist im vergangenen Jahr gewachsen. Im Pflanzenschutzbereich steigerten die Anbieter ihre Umsätze im Jahr 2014 um 6,2 Prozent auf 1,600 Milliarden Euro (2013: 1,506 Mrd. Euro); bei den Mineraldüngern stieg der Gesamtumsatz im selben Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf jetzt 3,096 Milliarden Euro (2013: 3,001 Mrd. Euro).

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Pressemitteilung

12.05.2015

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) Jahrespressekonferenz 2015 / Nachfragehoch Bei Agrarchemie Hält An

## IVA: Bedarf in der Landwirtschaft ungebrochen / Umsatzplus bei Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngern

Der [Markt für Pflanzenschutzmittel](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/iva_entwicklung_pflanzenschutzmarkt.pdf) und [Mineraldünger](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/iva_entwicklung_duengemittelabsatz.pdf) in Deutschland ist im vergangenen Jahr gewachsen. Im Pflanzenschutzbereich steigerten die Anbieter ihre Umsätze im Jahr 2014 um 6,2 Prozent auf 1,600 Milliarden Euro (2013: 1,506 Mrd. Euro); bei den Mineraldüngern stieg der [Gesamtumsatz](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/umsatz_duengemittelindustrie_in_deutschland.pdf) im selben Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf jetzt 3,096 Milliarden Euro (2013: 3,001 Mrd. Euro). Diese Zahlen meldete der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heute anlässlich seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt.

[&gt;&gt; Detaillierte Informationen zum Pflanzenschutzmarkt (PDF, 31 KB)](https://upload.iva.de/data/Der%20Pflanzenschutzmarkt%202014-15_JPK_120515.pdf)
[&gt;&gt; Detaillierte Informationen zum Düngemittelmarkt (PDF, 31 KB)](https://upload.iva.de/data/Der%20D%C3%BCngemittelmarkt%202014_JPK_120515.pdf)
[&gt;&gt; Hintergrundinformationen zur Düngeverordnung/Stickstoffbilanzen (PDF, 36 KB)](https://upload.iva.de/data/Hintergrundinformation_D%C3%BCngeverordnung_JPK_120515.pdf)

Im Pflanzenschutzbereich ist der Umsatzanstieg auf eine ganze Reihe von Faktoren in der vergangenen Saison zurückzuführen. Eine deutliche Umsatzsteigerung um 10,8 Prozent war im Fungizid-Segment zu verzeichnen, wo sich Preiseffekte und ein erhöhter Krankheitsdruck bei den Kulturpflanzen auswirkten. Auch kleinere Einzeleffekte trugen zum Wachstum des Gesamtmarkts bei: So waren im Insektizid-Bereich in Folge des EU-weiten Verbots neonikotinoider Beizen im Herbst verstärkt Mittel für Spritzanwendungen gefragt; das stärkere Auftreten von Nacktschnecken zur Aussaat 2014/15 führte zu einen Nachfrageanstieg bei Molluskiziden (Schneckenmittel).

„Das vergangene Jahr zeigt deutlich: Moderne Pflanzenschutzmittel sind für eine produktive Landwirtschaft unverzichtbar. Die Zahlen spiegeln einerseits den enormen Bedarf der Landwirte; andererseits sind die Zahlen auch trügerisch, weil sie darüber hinwegtäuschen, dass durch teils realitätsferne Zulassungshürden bewährte Produkte verschwinden und neue nicht auf den Markt kommen können“, sagte IVA-Präsident Dr. Helmut Schramm und erläuterte: „Wir müssen sicherstellen, dass wir unseren Kunden in der Landwirtschaft auch in Zukunft eine ausreichende Vielfalt wirksamer Lösungen anbieten können. Leider geht die gegenwärtige Ausrichtung bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in der EU in die entgegengesetzte Richtung.“ Als Beispiel führte Schramm die sogenannte „vergleichende Bewertung“ bei der Produktzulassung an, durch die der bürokratische Aufwand bei Behörden und Herstellerfirmen weiter steigen wird.

Auch für die Entwicklung des Marktes für Mineraldünger wies Professor Dr. Hermann Kuhlmann, Vorsitzender des IVA-Fachbereichs Pflanzenernährung, auf die Nachfrageeffekte hin: „Das Preisniveau auf den internationalen Märkten bestimmt letztlich auch die Preisentwicklung bei Mineraldüngern in Deutschland. Die Höhe der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise beeinflusst die Nachfrage nach Düngemitteln und damit auch die Düngerpreise. Die Nachfrage nach Düngemitteln in der laufenden Saison wird in etwa der des Vorjahres entsprechen.“

Schramm unterstrich, dass die zunehmend geringer werdende öffentliche Akzeptanz für die moderne Landwirtschaft und insbesondere den chemischen Pflanzenschutz eine wachsende Herausforderung für die Branche darstellt. Der IVA habe daher seine Kommunikationsaktivitäten im vergangenen Jahr verstärkt und will jetzt vermehrt zusammen mit praktizierenden Landwirten in die Öffentlichkeit treten. Beispielhaft nannte er das im Frühjahr angelaufene Projekt „Schau ins Feld!“ der Initiative ‚Die Pflanzenschützer‘, bei dem Landwirte entlang von Rad- und Wanderwegen Spritzfenster anlegen, um zu veranschaulichen, wie wenig Schädlinge und Krankheiten von den Nutzpflanzen übrig lassen, wenn kein Pflanzenschutz betrieben wird. Aktuell fördert der IVA eine Sonderschau zu modernem Ackerbau auf der Mitte April eröffneten Bundesgartenschau (BUGA) 2015 in der Havelregion.

Kuhlmann zog Schlüsse aus der Novelle der Düngeverordnung, dem derzeit bestimmenden Regulierungsthema für den Bereich Pflanzenernährung, und aus den mit ihr verbundenen Höchstwerten für Stickstoff-Bilanzüberschüsse : „In Regionen, die ihren Stickstoff-Bedarf hauptsächlich oder zur Gänze mit Mineraldünger decken, werden die landwirtschaftlichen Betriebe keine Schwierigkeiten haben, den maximal erlaubten Flächenbilanzüberschuss von 60 kg N/ha einzuhalten. Viehstarke Regionen werden dagegen Probleme bekommen. Sie müssen entweder ihre Tierbestände reduzieren oder Gülle in Ackerbauregionen exportieren. Gülleexport in Ackerbauregionen wird dort wahrscheinlich zu einer geringeren mineralischen Stickstoffdüngung führen.“

## Pressemitteilungen

[ ![IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/IVA_Jahresbericht_2023_24_Titel.jpg.webp?h=00afd729&itok=GWrNo17L)

14.05.2024

Pressemitteilung

IVA sieht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zunehmend gefährdet

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft.&amp;nbsp;Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-sieht-wettbewerbsfaehigkeit-der-deutschen)

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[ !["Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-05/Sommergerste_6183_hk.JPG.webp?h=94b28deb&itok=isqkDqs-)

03.05.2024

Pressemitteilung

"Zukunftsprogramm" wird seinem Namen nicht gerecht

Unwissenschaftlich, unausgegoren und untauglich – mit klaren Worten kommentierte heute der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die „Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines Zukunftsprogramms Pflanzenschutz“, mit der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche Interessenvertretungen der Branche zur Stellungnahme aufgefordert hatte. Der IVA vertritt die Interessen von Herstellern und Zulassungsinhabern von modernen chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/zukunftsprogramm-wird-seinem-namen-nicht-gerecht)

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[ ![IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-06/Erdbeeren_in_Portion_305174_adpic.jpg.webp?h=4ca9cb25&itok=Lo2HnUmo)

09.06.2023

Pressemitteilung

IVA: Verbales Gift schadet Debatte um Zukunft der Landwirtschaft

Mit der giftigen Rhetorik seiner seit Wochenanfang laufenden Kampagne #BesserOhneGift führt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) selbst ad absurdum, indem er zu einer verbalen Vergiftung der Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft beiträgt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bedauert, dass der BUND in alte Muster zurückfällt. Beteiligte aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Industrie waren in ihrem Dialog schon viel weiter, etwa in der gemeinsamen Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Aus Sicht des IVA, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutzindustrie vertritt, sollte über die Landwirtschaft von morgen nicht mit Kampagnen von vorgestern gestritten werden.

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[ ![Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2023-05/Michael%20Wagner.jpg.webp?h=6f8e2d4a&itok=RdAl-2Ef)

09.05.2023

Pressemitteilung

Michael Wagner als IVA-Präsident bestätigt

Michael Wagner wird den Industrieverband Agrar e. V. (IVA) für zwei weitere Jahre als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands bestätigte ihn heute in Berlin bei den Wahlen zum Präsidium. Wagner hat das Amt seit Jahresbeginn 2022 inne.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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