# IVA weist Kritik des BÖLW zurück

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-weist-kritik-des-boelw-zurueck
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- Created: 2016-01-14T15:24:16+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Biodiversität / Artenvielfalt, Pflanzenschutz, Landwirtschaft
- Teaser text: Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) weist die Kritik des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der IVA betreibe „pseudowissenschaftliche Propaganda“, mit aller Schärfe zurück. Der BÖLW hatte in einer Pressemitteilung behauptet, der IVA „missbraucht“ Zahlen des Thünen-Instituts, das seit Jahren für die offizielle Statistik Vergleichsdaten über die Erträge ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erhebt.

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Pressemitteilung

14.01.2016

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Berlin

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA Weist Kritik Des BÖLW Zurück

## Koch-Achelpöhler: Ökolandbau kann sich in der Ertragsdiskussion nicht einfach wegducken

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) weist die Kritik des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der IVA betreibe „pseudowissenschaftliche Propaganda“, mit aller Schärfe zurück. Der BÖLW hatte in einer Pressemitteilung behauptet, der IVA „missbraucht“ Zahlen des Thünen-Instituts, das seit Jahren für die offizielle Statistik Vergleichsdaten über die Erträge ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erhebt.

„Die Wortwahl des BÖLW-Vorsitzenden Felix Prinz zu Löwenstein ist nicht nur unangemessen, seine Kritik ist vor allem sachlich falsch. Es wird sein Geheimnis bleiben, wie man bei der Analyse von Daten, die nach einem geregelten Verfahren erhoben worden sind, von Missbrauch sprechen kann. Es ist in der Wissenschaft bekannt, dass im deutschen Ökolandbau für die gleiche Erntemenge durchschnittlich etwa die doppelte Fläche benötigt wird – mit entsprechenden Konsequenzen. In dieser Frage kann sich die Ökolandwirtschaft nicht einfach wegducken, weil ihr die Zahlen nicht gefallen“, sagte IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

Die Argumentation des BÖLW ist nach Ansicht des IVA obendrein unredlich. Würde man die Erträge aller konventionellen Betriebe mit den Erträgen aller ökologischen Betriebe in Deutschland vergleichen, so wären die Unterschiede noch größer. Dies hatte der IVA dem BÖLW bereits am 12. Januar 2016 auf dessen Nachfrage erläutert. Die BÖLW-Pressesprecherin hatte gefragt: „Wie wurde berücksichtigt, dass Bio-Betriebe in Deutschland häufiger auf ertragsschwachen Standorten zu finden sind?“ Der IVA antwortete: „Verglichen werden dabei Ökobetriebe mit einer konventionellen Vergleichsgruppe aus den erfassten konventionellen Einzelbetrieben, die im Vergleich zu den Ökobetrieben in etwa gleich groß sind und ähnliche Standortbedingungen und Faktorausstattungen aufweisen. Damit wird dem statistischen Bias, den Sie in Ihrer (…) Frage mit Recht ansprechen, vorgebeugt.“ Jetzt so zu tun, als verstünde man die Hintergründe nicht, hält Koch-Achelpöhler für wenig redlich.

## Pressemitteilungen

[ ![Wagner: „Biodiversität durch ganzheitliche Beratung fördern“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-06/IVA_180613-2469.jpg.webp?h=53592b5b&itok=uhrYz_EY)

14.06.2022

Pressemitteilung

Wagner: „Biodiversität durch ganzheitliche Beratung fördern“

Der Präsident des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Michael Wagner, hat sich erneut für eine zielgerichtete Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft ausgesprochen. Bei einem Pressegespräch auf den DLG-Feldtagen betonte Wagner: „Steigende Lebensmittelpreise hierzulande und drohende Hungersnöte in ärmeren Weltregionen mahnen uns aber auch, die Ziele Klimaschutz, Biodiversitätsförderung und landwirtschaftliche Produktivität stets gleichzeitig zu denken. Die Transformation der Landwirtschaft wird nur gelingen, wenn wir diese Zielkonflikte auflösen können.“

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[ ![Biodiversität gezielt fördern](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-05/Biodiversit%C3%A4t_1308064619_XXL_iStock.jpg.webp?h=51a72048&itok=G2uOSH-B)

07.05.2022

Aktuelles

Biodiversität gezielt fördern

Neben dem menschengemachten Klimawandel ist der globale Verlust an Biodiversität die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. Der Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn der Verlust von Lebensräumen hängt auch mit dem landwirtschaftlichen Handeln der letzten Jahrzehnte zusammen. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität bei gleichzeitiger Sicherung der Ernährung gehören daher zu den drängendsten Themen in der Landwirtschaft – es bedarf konzeptioneller und vernetzter Lösungsansätze.

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[ !["Schau ins Feld!" 2022 – Wie passen moderne Landwirtschaft und Artenvielfalt zusammen?](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2022-03/IVA_DLG_Feldtage_180613-3752.jpg.webp?h=8f9c3751&itok=yBTGm4wk)

04.03.2022

Pressemitteilung

"Schau ins Feld!" 2022 – Wie passen moderne Landwirtschaft und Artenvielfalt zusammen?

Bei der Aktion „Schau ins Feld!“ treten Landwirte aus ganz Deutschland mit Verbrauchern und Medien in den Dialog: Sie wollen transparent zeigen, wie sie arbeiten, warum Pflanzenschutz für die Produktion gesunder Lebensmittel notwendig ist und mit welchen Maßnahmen sie die Biodiversität gezielt fördern. Die Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ startet 2022 bereits in ihre achte Saison. Noch bis Ende März können sich Landwirte online anmelden.

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[ !["Schau ins Feld!": Landwirte im Dialog über Pflanzenschutz und Biodiversität](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2021-12/SiF2021_Titel_PM021221.jpg.webp?h=acf018ae&itok=WsAEr9BO)

02.12.2021

Pressemitteilung

"Schau ins Feld!": Landwirte im Dialog über Pflanzenschutz und Biodiversität

Warum braucht es Pflanzenschutz und wie kann die Biodiversität in der produktiven Landwirtschaft geschützt und gefördert werden? Um darüber mit Verbrauchern zu diskutieren, nahmen in diesem Jahr bundesweit mehr als 930 Landwirte an der Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ teil: In insgesamt etwa 1800 „Schau!-Fenstern“ (Nullparzellen) verzichteten die Teilnehmer auf jegliche Form des Pflanzenschutzes und machten die Auswirkungen auf die Erträge und Qualität ihrer Ernte deutlich.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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