# IVA: "Öko-Test ist diesmal selbst die Mogelpackung"

## Metadata

- Entity type: Inhalt (`node`)
- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-oeko-test-ist-diesmal-selbst-die-mogelpackung
- Language: de
- Bundle: News (`news`)
- Created: 2013-03-07T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
- Published: true
- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Verbrauchermagazin "Öko-Test" berichtet in aktueller Ausgabe von eigenen Untersuchungen an Wintersalaten und bescheinigt frischen, konventionell angebauten Produkten eine gute Qualität in puncto Pflanzenschutz-Rückstände und Nitrat. Die Redaktion rät Verbrauchern jedoch zum Kauf von Bio-Produkten, die gar nicht getestet wurden.

## Content

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/benutzer/uid/vorschaubilder/salatkopf_157697_adpic.jpg.webp?h=6f8e8448&itok=gjvsJZlm)

© adpic

Frisch, gesund und günstig: Öko-Test bescheinigt konventionellem Salat im Handel eine gute Qualität.

Pressemitteilung

08.03.2013

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: "Öko-Test Ist Diesmal Selbst Die Mogelpackung"

## Salattests des Verbrauchermagazins bescheinigen der Ware gute Qualität, doch der Redaktion schmecken die eigenen Ergebnisse nicht

Untersuchungen an Wintersalaten, über die das Verbrauchermagazin Öko-Test in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, bescheinigen der frischen Ware im Handel eine gute Qualität in puncto Pflanzenschutz-Rückstände und Nitrat. Lediglich eine Probe aus Italien wies eine Rückstandsüberschreitung auf, jedoch so geringfügig, dass auch dieser Salat laut Redaktion voll verkehrsfähig war.

Die Redaktion rät trotzdem zu Produkten, die sie gar nicht getestet hat, die in der Zeitschrift aber intensiv mit Anzeigen beworben werden. So führt die Redaktion nicht nur die Verbraucher am Kiosk hinters Licht, sondern auch zahlreiche Journalistenkollegen in Fernsehredaktionen. In Verbrauchermagazinen (wie zuletzt in der ARD-Sendung Plusminus) rät der Öko-Test-Chefredakteur von seinen Testsiegern ab und rührt die Werbetrommel für Bio-Salate – doch eben die kommen im Test gar nicht vor.

Was war der Hintergrund?

Die Zeitschrift hatte bei Handelsketten Wintersalate aus konventionellem Anbau gekauft und auf Pflanzenschutz-Rückstände und Nitrat-Gehalte testen lassen. Statt nach den Standards der deutschen und europäischen Behörden zu beurteilen, wurde dazu ein eigenes System gebastelt, nach dem Salate nur 10 bis 20 Prozent der als sicher eingestuften Spuren von Pflanzenschutzmitteln vorweisen dürfen. Andernfalls gab es Punktabzüge.

Sachlich begründet ist das nicht, denn die Behörden rechnen bereits mit einem 100-fachen Sicherheitsfaktor. Auch bei den Nitrat-Gehalten des Rucola werden trotz unterschiedlicher Verzehrmengen Werte für Kopfsalat herangezogen.

Und dennoch sind die Test-Resultate, selbst nach der fragwürdigen Öko-Test-Methodik, für den Verbraucher sehr erfreulich.

Öko-Test zeigt, dass man gute Ware günstig einkaufen kann. Das Urteil „gut“ für konventionelle Produkte vergibt die Redaktion bei „Aldi“, „Aldi Süd“, „Lidl“ und „Norma“. Allerdings erfährt das der Leser nur, wenn er in die Tabellen schaut. Im Test heißt es: „Die beste Wahl sind Bio-Produkte, da Pestizide und leicht lösliche, mineralische Düngemittel im Bio-Anbau verboten sind.“ Dieser Verbraucher-Tipp verwundert doppelt: zum einen ist er falsch (auch der Bio-Anbau kommt nicht ohne Pflanzenschutzmittel aus), zum anderen hat Öko-Test Bio-Salate nicht getestet.

Beworben werden Bio-Produkte allerdings mit sechs kommerziellen Anzeigen von fünf verschiedenen Bio-Anbietern im redaktionellen Umfeld des Test-Artikels. Nach Ansicht des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) sind das ein paar Zufälle zu viel: „Wenn eine Zeitschrift ein günstiges Lebensmittel testet, es für gut befindet, dem Leser aber die teureren Produkte seiner Anzeigenkunden empfiehlt, die es obendrein gar nicht getestet hat, bleibt ein übler Nachgeschmack. Es stellt sich die Frage, wie unabhängig die Redaktion ist. Das Verbrauchermagazin Öko-Test entpuppt sich diesmal selbst als die Mogelpackung“, kommentiert Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des IVA.

Quellen:

[&gt;&gt; Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA ](http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2430.htm)
[&gt;&gt; Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR)](http://www.bfr.bund.de/de/festsetzung_von_rueckstandshoechstgehalten_von_pflanzenschutzmittelwirkstoffen-52989.html)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/hoechste-zeit-fuer-ambitionierte-reformen-im)

[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/gemmer-eu-omnibus-taugt-nicht-fuer-die-langstrecke)

## Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

![](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/m-2025/2024-10/May_Martin_HG.jpg.webp?h=a14b5fd1&itok=5fYskPDk)

Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

+49 69 2556-1249

[ may.iva@vci.de ](mailto:may.iva@vci.de)
