# IVA: Nutzen des Pflanzenschutzes im Aktionsplan stärker betonen

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-nutzen-des-pflanzenschutzes-im-aktionsplan
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- Created: 2016-06-08T16:28:26+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung, Verband
- Teaser text: Auch trotz einer im Ganzen positiven Zwischenbilanz warnt der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vor einer sachfremden Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP).

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© Fotolia

Innovationen und eine Wirkstoffvielfalt für die gute fachliche Praxis im Pflanzenschutz sind notwendig.

Pressemitteilung

10.06.2016

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: Nutzen Des Pflanzenschutzes Im Aktionsplan Stärker Betonen

## Wirtschaftsverband zieht verhalten positives Fazit des NAP, warnt aber auch vor Fehlentwicklungen

Auch trotz einer im Ganzen positiven Zwischenbilanz warnt der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vor einer sachfremden Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP). Die am NAP beteiligten Verbände und Organisationen treffen sich auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 14. bis 16. Juni 2016 in Potsdam zur Halbzeitbewertung.

„Die im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Messung der Nachhaltigkeit des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln vorgesehenen Indikatoren zeigen, dass der Pflanzenschutz in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt noch nachhaltiger geworden ist“, stellt IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler fest, und resümiert: „Wir sind damit auf einem guten und richtigen Weg.“

Der IVA begrüßt, dass sich der Nationale Aktionsplan konsequent um die Reduktion von Risiken dreht, die mit dem Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel einhergehen können. Die naive Vorstellung, dass man Risikoreduktion mit Mengenreduktion gleichsetzen kann, hat bei den mitwirkenden Fachleuten bisher keine Rolle gespielt. Der IVA hofft, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.

„Als Manko haben wir schon angemahnt, dass der Nutzen des chemischen Pflanzenschutzes zu kurz kommt“, kritisiert Koch-Achelpöhler. „Es muss diskutiert werden, wie regulatorische Rahmenbedingungen zu gestalten sind, um die notwendige Wirkstoffvielfalt für die gute fachliche Praxis zu erhalten. Auch Zielkonflikte werden leider oft ausgeblendet: So werden bei Maßnahmen, die zu geringerer Flächenproduktivität führen, die Emissionen von Treibhausgasen je Ertragseinheit steigen. Im Nationalen Aktionsplan sollten daher auch Klimaaspekte Berücksichtigung finden“, so Koch-Achelpöhler weiter.

Für die Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans ist nach Ansicht des IVA ein klarer Fokus auf Innovationen im Pflanzenschutz, die zur Nachhaltigkeit beitragen, notwendig. Koch-Achelpöhler: „Die einseitige Konzentration auf eine Verbots- und Extensivierungsstrategie würde weder den Anwendern noch der Umwelt oder dem Verbraucher helfen. Der Nationale Aktionsplan darf nicht zum Pflanzenschutz-Verhinderungsplan werden. Er muss auch weiterhin einen ganzheitlichen Ansatz von Nachhaltigkeit verfolgen, der gleichermaßen und gleichberechtigt wirtschaftliche, soziale und Umweltaspekte berücksichtigt.“

## Weitere Informationen

Webseite Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz

[ Mehr erfahren ](https://www.nap-pflanzenschutz.de/)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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