# IVA: Landwirtschaft braucht Innovation

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-landwirtschaft-braucht-innovation
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- Created: 2011-01-18T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Düngung, Landwirtschaft, Lebensmittel / Ernährung, Verband, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Die Landwirtschaft der Zukunft braucht neue Technologie und Innovationen; verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung im Agrarbereich sind unabdingbar, damit die Landwirtschaft in Europa und weltweit in den kommenden Jahrzehnten ihre Herausforderungen meistern kann.

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Pressemitteilung

19.01.2011

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: Landwirtschaft Braucht Innovation

## Wirtschaftsverband will zu Beginn der Grünen Woche 2011 mehr Forschung und Entwicklung im Agrarbereich sehen statt Lösungen von gestern

Die Landwirtschaft der Zukunft braucht neue Technologie und Innovationen; verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung im Agrarbereich sind unabdingbar, damit die Landwirtschaft in Europa und weltweit in den kommenden Jahrzehnten ihre Herausforderungen meistern kann. Dies unterstreicht der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der agrochemischen Industrie in Deutschland vertritt, zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche 2011 in Berlin (21. bis 30. Januar).

Der IVA erinnert daran, dass nach Untersuchungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, die weltweite Lebensmittelproduktion bis zur Mitte des Jahrhunderts um 70 Prozent gesteigert werden muss, um die bis dahin auf neun Milliarden Menschen angewachsene Weltbevölkerung zu ernähren. Zugleich habe die Produktivität der europäischen Landwirtschaft mit dem wachsenden Bedarf nicht mehr Schritt halten können, sodass nach Berechnungen des Humboldt Forum for Food and Agriculture, einem Think Tank mit Sitz in Berlin, die Europäische Union zum Nettoimporteur von Agrargütern geworden ist und heute für ihren Bedarf 35 Millionen Hektar Anbaufläche in anderen Weltregionen beansprucht.

„Die Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland ist in eine Schieflage geraten. Die Menschen haben das Recht auf günstige *und* sichere Lebensmittel. Wer in der momentanen Debatte eine Rückkehr zu historischen Formen der Landwirtschaft fordert, setzt sich über die Bedürfnisse von Menschen in ärmeren Weltregionen hinweg“, sagt Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des IVA. „Die Weltbevölkerung wächst jährlich ungefähr um die Einwohnerzahl Deutschlands, während die weltweiten Agrarflächen in etwa konstant bleiben. Wenn wir pro Kopf also weniger Ackerland haben, müssen wir Wege finden, die Produktivität auf diesen Flächen nachhaltig zu steigern. Dies wird nur gelingen, wenn wir bereit sind, in technologische Fortschritte bei Saatgut, Düngung und Pflanzenschutz zu investieren.“

Der IVA lädt die Besucherinnen und Besucher der Grünen Woche 2011 zum Treffpunkt Pflanzenschutz auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 ein. Dort wird unter anderem gezeigt, wie moderne Agrochemie dazu beigetragen hat, dass ein Landwirt heute 150 Menschen ernähren kann, während es vor 100 Jahren gerade einmal vier Menschen waren. Ein anderer Teil der Ausstellung widmet sich der Lebensmittelsicherheit und erklärt das deutsche und europäische Kontrollsystem zu möglichen Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. Bei einem digitalen Kartenspiel können sich die Besucher ein Bild von den häufigsten Pflanzenschädlingen, wie Kartoffelkäfer und Kirschfruchtfliege, machen.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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