# IVA kritisiert Umweltorganisation IUCN als intellektuell unredlich

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-kritisiert-umweltorganisation-iucn-als
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- Created: 2014-06-23T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Forschung / Biotech, Landwirtschaft
- Teaser text: Der IVA hat die heutige Ankündigung einer Studie der „Task Force on Systemic Pesticides" als intellektuell unredlich kritisiert. An weltweit drei verschiedenen Orten hatte die internationale Umweltorganisation IUCN Journalisten zu aufwändigen Presse-Veranstaltungen eingeladen und ihnen sogar sendefähiges TV-Material zugesagt, um die Botschaft zu verbreiten, dass bestimmte Insektizide unsere Ökosysteme bedrohen.

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© BCS BeeCare

Pressemitteilung

24.06.2014

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA Kritisiert Umweltorganisation IUCN Als Intellektuell Unredlich

## Koch-Achelpöhler: „Wer wissenschaftlich korrekt arbeitet, scheut die Veröffentlichung nicht“ / Laborstudien begrenzt aussagefähig

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat die heutige Ankündigung einer Studie der „Task Force on Systemic Pesticides“, einem Zusammenschluss von Forschern und Umweltaktivisten, als intellektuell unredlich kritisiert. An weltweit drei verschiedenen Orten hatte die internationale Umweltorganisation IUCN Journalisten zu aufwändigen Presse-Veranstaltungen eingeladen und ihnen sogar sendefähiges TV-Material zugesagt, um die Botschaft zu verbreiten, dass bestimmte Insektizide unsere Ökosysteme bedrohen. Nur: die vollständige Studie bekommt die Öffentlichkeit erst einmal nicht zu sehen.

„Wer wissenschaftlich arbeitet, stellt seine Arbeit vorbehaltlos vor, damit die Öffentlichkeit Vorgehen, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen bewerten und überprüfen kann. Wer hingegen seine wissenschaftliche Arbeit zurückhält und der Öffentlichkeit nur die eigene Lesart präsentiert, handelt intellektuell wenig redlich“, erklärt IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler. Aus den wenigen Auszügen sei schon zu erkennen, dass die Autoren ihre Argumentation selektiv auf Laborstudien stützen, die mit unrealistisch hohen Dosierungen arbeiteten oder deren Aussagen in Feldstudien nicht bestätigt wurden.

Gerade in einer aufgeladenen Debatte zu Fragen wie Biodiversität, Bienengesundheit und dem Einsatz von neonikotinoiden Wirkstoffen sollte es die Rolle der Forschung sein, mit wissenschaftlicher Nüchternheit die Probleme zu durchleuchten, fordert der IVA. Stattdessen nähre das Vorgehen des IUCN den Verdacht, dass hier nicht Wissenschaft, sondern eine Kampagne betrieben wird. „Wo, bitteschön, ist die Studie?“, fragt Koch-Achelpöhler. „Die Industrie würde sich gerne inhaltlich seriös mit ihr auseinandersetzen; aber das ist offenbar nicht erwünscht.“

Der IVA verweist stattdessen auf eine im Mai 2014 von der Royal Society veröffentlichte Meta-Studie, die sich der gleichen Fragestellung seriös und transparent gewidmet hat. Die britischen Autoren weisen bei ihrer Würdigung des Standes der Wissenschaft wiederholt darauf hin, dass in Laborstudien Bienen Belastungen ausgesetzt werden, die so in der Realität nicht vorkommen, und fordern weitere Forschungen in diesem Bereich -- eine Aufgabe, der sich die Pflanzenschutz-Industrie in Europa und Deutschland gerne stellt.

[&gt;&gt; zur britischen Studie](http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/281/1786/20140558)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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