# IVA: „Greenpeace-Kampagne grenzt an Verbrauchertäuschung“

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-greenpeace-kampagne-grenzt-verbrauchertaeuschung
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- Created: 2015-10-23T11:38:17+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Gesundheit / Verbraucherschutz, Lebensmittel / Ernährung
- Teaser text: Der IVA hat die aktuelle Greenpeace-Kampagne scharf kritisiert. „Was Greenpeace hier macht, grenzt in vieler Hinsicht an Verbrauchertäuschung“, sagte IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

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Pressemitteilung

21.10.2015

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: „Greenpeace-Kampagne Grenzt An Verbrauchertäuschung“

## Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass Äpfel sicher sind und Obstbauern Pflanzenschutz verantwortungsvoll einsetzen

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat die aktuelle Kampagne des Hamburger Vereins Greenpeace scharf kritisiert. „Was Greenpeace hier macht, grenzt in vieler Hinsicht an Verbrauchertäuschung“, sagte IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

Greenpeace hat nach eigenen Angaben 126 Apfelproben aus europäischen Anbauländern auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Das Ergebnis ist sehr erfreulich, wenn Greenpeace selbst in der Pressemitteilung einräumt: Alle Rückstandsspuren, die gemessen werden konnten, lagen unter den gesetzlichen Rückstandshöchstgehalten. Das bedeutet: Die Verbraucher können ohne Bedenken zubeißen. Und auch den Obstbauern wird damit ein gutes Zeugnis ausgestellt: Sie setzen Pflanzenschutzmittel verantwortungsvoll ein.

Was für die Verbraucher gut ist, ist nicht unbedingt gut für das Geschäftsmodell von Greenpeace. Und so griffen die Aktivisten in die Trickkiste. Da in einzelnen Proben Spuren verschiedener Wirkstoffe nachgewiesen wurden, wird vor „Pestizid-Cocktails“ gewarnt und der Eindruck erweckt, die sogenannten Mehrfachrückstände würden bei der Festlegung der gesetzlichen Höchstgehalte nicht berücksichtigt. Das ist aber falsch. Bei der Festlegung der Rückstandshöchstgehalte sind die Behörden verpflichtet, Rückstände aus anderen Quellen zu berücksichtigen (EU-Verordnung 396/2005, Art. 14). In den Rückstandshöchstgehalten ist also eine Sicherheitsmarge für Mehrfachrückstände enthalten.

Und auch in einem zweiten Punkt geht Greenpeace flexibel mit der Wahrheit um. Die 17 Proben aus ökologischem Anbau, die auch untersucht wurden, waren nach Greenpeace-Angaben rückstandsfrei. Und so werben die Aktivisten für mehr Bio-Obst im Handel. Was Greenpeace unerwähnt lässt: Auch Bio-Bauern kommen nicht ohne chemische Pflanzenschutzmittel aus. Da Schädlinge und Pilze auch um ihre Plantagen keinen Bogen machen, müssen sie auf Pyrethrine, Schwefel und diverse Kupferverbindungen zurückgreifen.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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