# IVA: "Glyphosat stellt aus wissenschaftlicher Sicht kein Risiko dar – EU-Kommission muss Verlängerung der Genehmigung vorantreiben"

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- Created: 2016-06-06T14:41:44+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung, Verband
- Teaser text: Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) zeigt sich enttäuscht darüber, dass es bei der heutigen Abstimmung zum Wirkstoff Glyphosat in Brüssel zu keiner qualifizierten Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten für eine Ausweitung des Genehmigungszeitraums um die Dauer des Verfahrens gekommen ist.

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Pressemitteilung

06.06.2016

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: "Glyphosat Stellt Aus Wissenschaftlicher Sicht Kein Risiko Dar – EU-Kommission Muss Verlängerung Der Genehmigung Vorantreiben"

## Kommentar zur heutigen Abstimmung über eine "Verlängerung der Genehmigung" von Glyphosat

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) zeigt sich enttäuscht darüber, dass es bei der heutigen Abstimmung zum Wirkstoff Glyphosat in Brüssel zu keiner qualifizierten Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten für eine Ausweitung des Genehmigungszeitraums um die Dauer des Verfahrens gekommen ist. Der Wirtschaftsverband geht davon aus, dass die EU-Kommission nun die notwendigen nächsten Verfahrensschritte einleitet und den Berufungsausschuss mit der Angelegenheit befasst. Sollte auch der Berufungsausschuss nicht zu einer Entscheidung kommen, sollte die EU-Kommission die Verlängerung der Genehmigung von Glyphosat so schnell wie möglich erteilen, um so das Chaos um die befristete Verlängerung des Wirkstoffs zu beenden.

„Es ist erschreckend, in welchem Maße politische Erwägungen bei der erneuten Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat eine Rolle spielen. Die Planbarkeit, die Verlässlichkeit und die Wissenschaftlichkeit der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel und ihrer Wirkstoffe in Europa stehen auf dem Spiel, und das Vertrauen unserer Branche in den Standort Europa hat schon heute Schaden genommen“, kommentiert IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

„Das deutsche Abstimmungsverhalten hatte erheblichen Anteil an den chaotischen Entwicklungen der letzten Wochen. Natürlich orientierten sich andere Länder an Deutschland als einem wichtigen Mitgliedsstaat der EU, und natürlich erscheint es anderen Mitgliedsstaaten einigermaßen skurril, wenn deutsche Bewertungsbehörden zunächst grünes Licht für Glyphosat geben und sich danach deutsche Vertreter bei den entscheidenden Abstimmungen auf politischer Ebene enthalten“, kritisiert Koch-Achelpöhler. „Insbesondere Umweltministerin Hendricks muss sich fragen lassen, ob sie weiterhin für auf wissenschaftlichen Grundsätzen basierte Genehmigungs- und Zulassungsentscheidungen steht, oder ob sie, wie gerade geschehen, Entscheidungen nach kurzfristigen politischen Opportunitäten treffen will. Letzteres hat keine Vorteile für die Umwelt, aber ganz sicher gravierende Nachteile für den Standort Deutschland“, so Koch-Achelpöhler weiter.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

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