# IVA: Freizeitgärtner sind Greenpeace ein Dorn im Auge

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- Created: 2013-06-23T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Haus & Garten, Regulierung
- Teaser text: Am Wochenende haben Umwelt-Aktivisten des Hamburger Vereins Greenpeace wieder einmal getan, was sie am besten können: der Presse viele Foto-Motive und wenig Inhalt zu liefern. Treffpunkt waren verschiedene Baumärkte im Bundesgebiet, vor denen ein Verkaufsstopp von Pflanzenschutz-Mitteln gefordert wurde.

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© fotolia

Wenn mechanische oder biologische Verfahren versagen, ist sachgerecht angewendeter chemischer Pflanzenschutz oft die letzte Rettung für den mit Liebe gepflegten Kleingarten.

Pressemitteilung

24.06.2013

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: Freizeitgärtner Sind Greenpeace ein Dorn Im Auge

## Umwelt-Aktivisten demonstrieren medienwirksam vor Baumärkten, meinen aber Millionen private Haus- und Kleingärten

Am Wochenende haben die Umwelt-Aktivisten des Hamburger Vereins Greenpeace wieder einmal getan, was sie am besten können: der Presse viele Foto-Motive und wenig Inhalt zu liefern.

Treffpunkt der Aktivisten waren verschiedene Baumärkte im Bundesgebiet, vor denen ein Verkaufsstopp von Pflanzenschutz-Mitteln gefordert wurde. Jedoch richtete sich diese Kampagne nur auf den ersten Blick gegen die Handelsketten. Sollte sich Greenpeace mit seinen Forderungen durchsetzen, wären die eigentlich Leidtragenden die Freizeitgärtner im Lande.

„Wer seinen Garten liebt, liebt die Natur. Genau wie der Landwirt steht aber auch der Freizeitgärtner immer wieder vor der Frage, wie er seine Pflanzen vor Schädlingen oder Pilzbefall schützt. Wenn mechanische oder biologische Verfahren versagen, ist sachgerecht angewendeter chemischer Pflanzenschutz oft die letzte Rettung für den mit Liebe gepflegten Kleingarten“, kommentiert Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA).

Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich (HuK) müssen schon seit vielen Jahren besonders strengen Eignungskriterien genügen. Spezielle Formulierungen, Dosiersysteme und Verpackungen gewährleisten eine sichere Anwendung der Mittel. Ein Selbstbedienungsverbot mit Beratungspflicht stellt sicher, dass der Anwender das richtige Mittel für sein Problem erhält und über die korrekte Anwendung informiert ist. Im europäischen Vergleich macht Deutschland dabei strenge Vorgaben.

„Statt auf dem Parkplatz für Fotos zu posieren, hätten die Aktivisten die Baumärkte einmal besuchen sollen. Dort hätten sie festgestellt, dass Pflanzenschutz-Produkte nicht offen zugänglich sind und erst nach einem entsprechenden Beratungsgespräch von kompetenten Mitarbeitern verkauft werden“, so Koch-Achelpöhler weiter.

Neben dem Handel und den Herstellern setzen auch die Verbände des Freizeitgartenbaus, in denen 3,4 Millionen Menschen organisiert sind, auf gezielte, sachkundige Beratung ihrer Mitglieder. Der Erfolg gibt ihnen Recht: In den vergangenen Jahren sind weder Vergiftungsfälle an Menschen noch Umweltschäden durch die Anwendung von für Haus- und Kleingarten zugelassenen Pflanzenschutzmitteln bekannt. Um verbotenen Anwendungen von Herbiziden („Abspritzen der Garageneinfahrt“) konsequenter zu begegnen, sind zuletzt die entsprechenden Bestimmungen im deutschen Pflanzenschutzgesetz verschärft worden.

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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