# IVA: Engagierte Landwirte legen 257 "Schaufenster" an

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-engagierte-landwirte-legen-257-schaufenster
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- Created: 2015-04-07T22:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung
- Teaser text: Wanderer und Radfahrer werden in diesem Jahr quer durch ganz Deutschland an 257 Stellen auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen. Mit so vielen „Schaufenstern“ haben sich insgesamt 189 Landwirte bei der Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ registriert.

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Quer durch Deutschland: 257 Schaufenster, angelegt von 189 landwirtschaftlichen Betrieben. Grafik: Die Pflanzenschützer

Pressemitteilung

08.04.2015

-

Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: Engagierte Landwirte Legen 257 "Schaufenster" An

## Nutzen des Pflanzenschutzes sichtbar machen / Große Resonanz auf Aktion der „Pflanzenschützer“ / Feldschilder vergriffen

Wanderer und Radfahrer werden in diesem Jahr quer durch ganz Deutschland an 257 Stellen auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen. Mit so vielen „Schaufenstern“ haben sich insgesamt 189 Landwirte bis zum Oster­wochen­ende bei der Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ registriert, teilte der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) jetzt mit.

Die Idee hinter „Schau ins Feld!“: Landwirte wählen einen Acker an öffentlichen Wegen aus. Auf einem begrenzten Abschnitt dieses Ackers verzichten sie auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln; der Rest des Feldes dagegen wird wie gewohnt im Rahmen der guten fachlichen Praxis behandelt.

Die unbehandelten Flächen veranschaulichen, wie wenig von der Ernte übrig bleibt, wenn dem Landwirt keine Pflanzen­schutzmittel gegen Nahrungs­konkurrenten, Schädlinge und Pilze zur Verfügung stehen. Der Nutzen des modernen Pflanzenschutzes soll sich so auf einen Blick erschließen. Hintergründe zur Aktion erläutert ein großformatiges und wetterfestes Wegeschild, das die teilnehmenden Landwirte kostenfrei bestellen konnten.

Die ersten 100 Schilder waren schnell „ausverkauft“, und auch die nachgedruckte zweite Auflage ist inzwischen vergriffen, wie der IVA berichtete. Da gleichzeitig in vielen Kulturen die Landwirte mit Pflanzenschutz-Maßnahmen bereits begonnen haben, können die „Pflanzen­schützer“ für dieses Jahr keine neuen Anmeldungen mehr annehmen.

Die „Schau ins Feld!“-Betriebe sind über ganz Deutschland verteilt. Spitzenreiter ist Bayern mit 44 Teilnehmern (53 Schaufenster), gefolgt von Niedersachsen (31 Teilnehmer / 38 Schaufenster) und Nordrhein-Westfalen (27 Teilnehmer / 40 Schaufenster). Mit Ausnahme des Saarlandes und der Stadt-Staaten beteiligen sich in jedem Bundesland mindestens fünf landwirtschaftliche Betriebe. Auch die Kulturen, die von den Landwirten gemeldet worden sind, bilden die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft ab. Sie reichen von den großen Ackerkulturen wie Weizen, Gerste, Mais über Zuckerrüben und Kartoffeln bis hin zu selteneren Kulturen wie Lupinen oder Sonnenblumen; selbst der Weinbau ist vertreten.

„Wir sind von der Resonanz auf diese erstmals ausgeschriebene Aktion überwältigt“, sagt Martin May, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des IVA. „Ein Dankeschön an alle Landwirte, die sofort gesagt haben: Da mache ich mit! Wir überlegen schon jetzt, wie wir die Aktion im kommenden Jahr fortsetzen, sodass alle, die diesmal noch zögerten oder sich zu spät angemeldet hatten, zum Zug kommen.“

Die „Pflanzenschützer“ berichten nun laufend über den Fortgang der Aktion, etwa auf ihrer Facebook-Seite: [www.facebook.com/pflanzenschuetzer](http://www.facebook.com/pflanzenschuetzer).

[&gt;&gt; IVA-Pressemitteilung "Schau ins Feld! zeigt Nutzen von Pflanzenschutz" vom 17. März 2015](https://www.iva.de/newsroom/neuigkeiten/press-release/schau-ins-feld-zeigt-nutzen-von-pflanzenschutz)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/praxis-trifft-politik-fehlende-pflanzenschutz-optionen)

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

[ Lesen Sie mehr ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-bei-fakten-besser-genauer-hinschauen)

[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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