# IVA: Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht Produktivität und Innovationen

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- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Landwirtschaft, Verband, Versorgungssicherheit
- Teaser text: Die europäische Landwirtschaft wird nur dann nachhaltig wirtschaften können, wenn sie auf Forschung, Innovation und Ressourceneffizienz setzen kann, um ihre Produktivität zu steigern. So kommentiert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die heute in Brüssel vorgestellten Vorschläge der Europäischen Kommission zur Neuordnung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

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Pressemitteilung

18.11.2010

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Frankfurt/Main

[ Startseite ](https://www.iva.de/) [ News &amp; Presse ](https://www.iva.de/news-presse) [ Aktuelles und Pressemitteilungen ](https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen) IVA: Eine Nachhaltige Landwirtschaft Braucht Produktivität und Innovationen

## Neuausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) muss die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft in Europa stärken

Die europäische Landwirtschaft wird nur dann nachhaltig wirtschaften können, wenn sie auf Forschung, Innovation und Ressourceneffizienz setzen kann, um ihre Produktivität zu steigern. So kommentiert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die heute in Brüssel vorgestellten Vorschläge der Europäischen Kommission zur Neuordnung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Der Verband, der die Interessen der deutschen Pflanzenschutz- und Düngemittel-Industrie vertritt, weist darauf hin, dass nach einer Untersuchung des „Humboldt Forum for Food and Agriculture“ die Europäische Union schon jetzt der weltweit größte Nettoimporteur landwirtschaftlicher Produkte ist. Damit beansprucht Europa indirekt 35 Millionen Hektar Agrarfläche in anderen Weltregionen für seinen Bedarf.

„Gerade gestern hat die FAO, die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung, davor gewarnt, dass wir schon im kommenden Jahr Engpässen bei der Versorgung mit wichtigen landwirtschaftlichen Produkten wie Weizen, Mais und Gerste entgegen gehen. Der Handel mit Agrargütern ist längst global; wenn wir in Europa ohne Not unsere Produktivität vernachlässigen, hat das unmittelbare Folgen für Preise und Versorgung mit Nahrungsmitteln in anderen Weltregionen“, erklärt IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

„Die Reform der Europäischen Agrarpolitik darf nicht verengt werden auf eine Verschärfung von Auflagen für die Landwirtschaft. Vielmehr muss uns gemeinsam daran gelegen sein, die europäischen Bauern stark zu machen, damit sie sich neuen Anforderungen stellen können“, so Koch-Achelpöhler weiter. „Dazu braucht es vor allem Forschung, Innovationen und neue Technologie, die den Landwirten helfen, so effizient wie möglich mit der knappen Ressource Agrarland zu wirtschaften.“

Quellen zur weiteren Recherche:

[Mitteilung des Humboldt Forum for Food and Agriculture](http://www.presseportal.de/)

[Mitteilung der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN) zum aktuellen “Food Outlook” (engl.)](http://www.fao.org/news/story/en/item/47733/icode/)

## Pressemitteilungen

[ ![Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-03/Minerald%C3%BCnger_S%C3%A4cke_324263377_AdobeStock.jpeg.webp?h=790be497&itok=2BHQM-yI)

18.03.2026

Pressemitteilung

Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern – noch

Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

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[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![Neue Broschüre: Informationen zur Düngung – Für Fachschulen, Handel und Genossenschaften](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Titel_LAD-Brosch%C3%BCre_2026.jpg.webp?h=00afd729&itok=A1i9VH6a)

19.02.2026

Aktuelles

Neue Broschüre: Informationen zur Düngung – Für Fachschulen, Handel und Genossenschaften

Eine aktualisierte Version auf Grundlage einer Broschüre des Landesarbeitskreises Düngung (LAD) Bayern, unter Mitarbeit der Mitglieder des Bundesarbeitskreises Düngung (BAD), gibt ein ganzheitliches Bild über die Anforderungen und die praktische Gestaltung der modernen Pflanzenernährung, bei der auch die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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