# IVA: Alle wissenschaftlichen Informationen berücksichtigen

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- URL: https://www.iva.de/news-presse/aktuelles-und-pressemitteilungen/iva-alle-wissenschaftlichen-informationen
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- Created: 2014-12-14T23:00:00+00:00
- Updated: 2025-10-23T07:51:11+00:00
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- Topics: Pflanzenschutz, Landwirtschaft, Regulierung, Verband
- Teaser text: Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat sich im Rahmen einer Öffentlichen Anhörung der Europäischen Kommission dafür ausgesprochen, bei der Einordnung einer Substanz als „Endokriner Disruptor (ED)“ (schädlich für den Hormonhaushalt) das Merkmal „Wirkstärke“ ausreichend zu berücksichtigen.

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© Amazone

„Der sich ergebende Verlust an Wirkstoffen und damit Pflanzenschutzprodukten würde die Möglichkeiten der europäischen Landwirte in der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen extrem einschränken, ohne dass ein Nutzen für den Schutz von Mensch und Umwelt entstünde“.

Pressemitteilung

15.12.2014

-

Frankfurt/Main

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## Wirtschaftsverband veröffentlicht Antwort auf Öffentliche Anhörung der Europäischen Kommission zu Endokrinen Disruptoren

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat sich im Rahmen einer Öffentlichen Anhörung der Europäischen Kommission dafür ausgesprochen, bei der Einordnung einer Substanz als „Endokriner Disruptor (ED)“ (schädlich für den Hormonhaushalt) das Merkmal „Wirkstärke“ ausreichend zu berücksichtigen. Der Wirtschaftsverband sprach sich für eine entsprechende Option aus, die die Kommission im Juni 2014 in einem Politik-Fahrplan („Roadmap“) skizziert hatte.

„Wir halten es für unerlässlich, dass alle relevanten wissenschaftlichen Informationen über die Gefährlichkeit einer Substanz in regulatorische Entscheidungen einfließen, dazu zählen neben der Wirkstärke auch Fragen nach der Schwere der Wirkung und ihrer möglichen Reversibilität“, erklärte IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler. „Wenn wir dies nicht in Betracht ziehen, wäre die Folge, dass Substanzen, die auch nach den strengen Vorgaben des europäischen Pflanzenschutzrechts nicht reguliert werden müssten, unbeabsichtigt verboten würden.“

Der IVA hatte im vergangenen Jahr Szenarien berechnet, welche Folgen praxisferne Kriterien für Endokrine Disruptoren für die Landwirtschaft haben können. So wären neun der zehn in Deutschland meistverkauften Getreidefungizide auf einen Schlag nicht mehr zulassungsfähig; die Hälfte der hierzulande eingesetzten Mittel gegen Krautfäule im Kartoffelanbau würde vom Markt verschwinden.

„Der sich ergebende Verlust an Wirkstoffen und damit Pflanzenschutzprodukten würde die Möglichkeiten der europäischen Landwirte in der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen extrem einschränken, ohne dass ein Nutzen für den Schutz von Mensch und Umwelt entstünde“, schreibt Koch-Achelpöhler in der Antwort des IVA auf die Öffentliche Anhörung.

[&gt;&gt; Die vollständige Antwort des IVA (PDF, 124 KB)](https://www.iva.de/sites/default/files/pdfs/iva_antwort_zur_eu_anhoerung_ed_dezember_2014.pdf)

[&gt;&gt; Link zur Öffentlichen Anhörung](http://ec.europa.eu/eusurvey/runner/ED-consultation)

[&gt;&gt; Politik-Fahrplan (Roadmap) der Kommission (PDF, 330 KB)](http://ec.europa.eu/smart-regulation/impact/planned_ia/docs/2014_env_009_endocrine_disruptors_en.pdf)

## Pressemitteilungen

[ !["Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Podiumsdiskussion%20Praxis%20trifft%20Politik%20am%20Pfalzmarkt_19022026_Quelle%20IVA.jpeg.webp?h=71e18210&itok=4O72YHGi)

19.02.2026

Pressemitteilung

"Praxis trifft Politik": Fehlende Pflanzenschutz-Optionen gefährden heimische Erzeugung und Ernährungssicherheit

Für die Ernährungssicherheit braucht die Landwirtschaft schneller innovative Pflanzenschutzmittel, mit denen die Anbauer ihre Kulturen wirksam schützen können. Dazu muss das Zulassungssystem in Deutschland effizienter werden – das war der Tenor einer gemeinsamen Veranstaltung der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, der Raiffeisen Agrarhandel Pfalz GmbH und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) heute in Mutterstadt. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Handel und Vermarktung über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Weichenstellungen auf die Ernährungssicherheit. Unter dem Titel „Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungssicherheit in Zeiten politischer Weichenstellungen“ kamen Agrarpolitikerinnen und -politiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit Praktikern aus Landwirtschaft, Handel und Vermarktung zusammen.

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[ ![IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-02/Phtytophthora%20infestans_272252666_AdobeStock.jpeg.webp?h=0d27ee61&itok=plCyzguV)

05.02.2026

Pressemitteilung

IVA: "Bei Fakten besser genauer hinschauen!"

Zum heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) veröffentlichten sogenannten „Faktencheck“ zum Thema zunehmend wegfallender Pflanzenschutz-Lösungen in der Landwirtschaft ordnet der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) ein:

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[ !["Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2026-01/PK%20150126_Berlin.jpg.webp?h=71976bb4&itok=52rISgNu)

15.01.2026

Pressemitteilung

"Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!"

Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln – ein Problem insbesondere für den heimischen Obstbau, den die Politik eigentlich stärken wollte. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin appellierten die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) an die Politik in Deutschland und Europa, ambitionierte Reformideen jetzt konsequent umzusetzen.

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[ ![Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“](https://www.iva.de/sites/default/files/styles/1_1_960x960/public/2025-12/Pflanzenschutzausbringung_40592454M_123rf.jpg.webp?h=e489e4e1&itok=yCASiprG)

17.12.2025

Pressemitteilung

Gemmer: „EU-Omnibus taugt nicht für die Langstrecke“

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) sieht nach einer ersten Analyse des von der Europäischen Kommission vorgelegten „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ – einem Verordnungsvorschlag zur Entbürokratisierung unter anderem der Pflanzenschutz-Zulassungsverordnung von 2009 – zu wenig Impulse, um die bestehenden Probleme beim Pflanzenschutz grundlegend zu lösen. Aus Sicht des IVA sind Vereinfachungen dringend notwendig, damit innovative Pflanzenschutzmittel – ob biologisch oder chemisch-synthetisch – der Landwirtschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Martin May

Geschäftsführer, Leiter Kommunikation und Politik, Pressesprecher

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